Dienstag, 12. Oktober 2010

Teilnehmerstruktur am Nationalen Wochenende in St.Cergue und Genf


Abb.1. Teilnehmerstruktur am Nationalen Wochenende in St.Cergue/Genf entsprechend der Teilnahmefreudigkeit der Teilnehmer über die gesamte nationale Saison

Kommentare nach Region
1-3: Mehr Laufkundschaft am Sprint in Genf. Typisches kleines Maximum bei 2 (nehmen nur an beiden Tagen Teil; Romands & Entourage Weltcup).
3-8: Schwächelt, wie am zweitletzten Nationalen Wochenende auch.
9-13: Der harte Kern, ca. 400 Leute, kommt praktisch immer.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Automatische Erkennung von Kartenkontakten IV: Analysen 2

Beispiel 2: M.Lerjen, 7.Nat.OL 2.10.2010 H 35- Einsiedeln

 
Abb.1. Karte, GPS und Kartenlesewinkel grün: Lesen, rot: nicht lesen

Zur Erinnerung
Mittels der AMRD Methode wird aufgezeichnet, wann die Hand sich in einer Kartenlese-Position befindet, nicht wann der Läufer Karte liest. Die sprinttypische Standby-Handstellung (Abb.2) wird mittels AMRD als Kartenlesen klassifiziert.


Abb.2. Standby Handstellung: Zur verkürzten Wiederaufnahme des Kartenlesens wird die Hand in Bereitschaft vor dem Körper gehalten. [Bilder:Reto Brunner, www.running-fotos.ch]

Detailansicht
1) Ich lese vor dem Start durch die Karte hindurch den ersten Posten. Beim Start laufe ich auf die vor mir startenden HE und HAL Läufer auf. Ich bin also damit beschäftigt,  eine Kollision mit dem  HE Läufer zu vermeiden, will ihn vorlassen (er ist erfahrungsgemäss schneller) und es dauert bis ->
2) bis dass ich effektiv zu lesen beginne, der HE Läufer biegt links ab, ich wähne mich ein Gässchen weiter unten und folge ihm, ohne Kartenkontakt (Abreisser).  Ich vermute einen schlecht sichtbaren Durchgang, lese an diesem herum, bis ich sehe, es kommt kein Durchgang rechterhand.
Erst dann merke ich, dass auch sonst nichts stimmt. Weltklasse: nach 10 Sekunden schon 30 Sekunden Fehler.
3) Ich nehme Kartenkontakt auf und mache einen Neustart.
4) Bis zum Posten habe ich aber die Routenwahl zum 2 noch nicht gemacht und anstatt dies nachzuholen renne ich rechtsrum los (Abreisser, auch weil P.Häne rumsteht).
5) 3.ter Posten nicht vorbereitet, darum schlechte Route.
6) Hier gelingt es zum ersten Mal vorzuladen (Posten 4)

1) Komme vorbereitet rein und kann schon Weglaufrichtung vorsondieren
2) Und hopp, schon ist der Vorsprung wieder weg
3) Lese Route zu 8 voraus, ohne 6 fertig gelesen zu haben
4) Bin darum zu spät beim umstellen
5) Mikroroutenwahl
6) Das Vorrauslesen (3)  erweist sich als  zu wenig detailiert. Ich habe schlicht das Weglaufen vom Posten nicht vorbereitet. Abreisser. Falsch.
7) Vorbereitung 8-11
8) Gut getimte Umstellung aufs Vorort-Lesen
9) Endlich mal bolzen


1) Rechtzeitiges Umstellen auf Detailkram
2) Abspulen
3) Vorbereiten 12-18



1) Posten 12 anvisieren und rennen
2) Sauber angelesen
3) Kurz gemeint, ich könne Gas geben, schon bei der ersten Kreuzung gemerkt, dass ich sofort wieder Kartenkontakt brauche
4) So lange dazu gebraucht
5) 13-18 abgespult
6) Als ich 18 sehe nicht sofort weiter gelesen, und hopp, weg ist der Vorsprung. Abreisser. Bis ich die beiden Routen richtig sehe, bin ich schon auf der schlechteren.

1) Hier stimmt was nicht mit der Karte. Da hat es Parkplätze, Büsche und die Absperrungen im Gelände stimmen nicht mit dem oliv überein.
2) Treppe=nicht lesen, danach kurz quitieren
3) Bolzen

Fazit
Der Sprint in Einsiedeln war tricky und mein Ziel war immer vorbereitet zu sein. Das Augenmerk lag darum in erster Line auf der Karte und permanentem Kartenkontakt. Herausgekommen ist eine Anhäufung von neun! Fehlern (4 Abreisser). Dabei hat sich das Rennen ohne Kartenkontakt durch
  • Zu kurz lesen (4x)
  • Ablenkung durch andere (2x)
  • Nur rennen statt lesen (3x)
  • Zu lange unvorbereitet vorrauslesen (1x)
als die Hauptfehlerquelle erwiesen.

Weiter zu etwas Spielerei und vertieften Analysen zum ersten Test.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Automatische Erkennung von Kartenkontakten III

Abb.1. Ausrüstung Automatische Erkennung von Kartenkontakten AMRD: GPS-Uhr und Beschleunigungs-Logger am Handgelenk. Beta-Tester M.Lerjen am Nat.OL Höhronen. Bild: Reto Brunner [www.running-fotos.ch]

Zum zweiten Beispiel einer AMRD gestützten Analyse (Sprint).

Dienstag, 5. Oktober 2010

Automatische Erkennung von Kartenkontakten II: Analysen

Dank der im ersten Teil vorgestellten Methode ist es möglich, die eigenen Kartekontakte lückenlos und lagerichtig aufzuzeichnen. Daraus ergeben sich eine Vielzahl möglicher Auswertungsansätze zur Verbesserung der eigenen Kartenlesetechnik. Natürlich befinden sich diese zu diesem Zeitpunkt erst in den Kinderschuhen.

Gutes Kartelesen
Ich habe vor Jahren dargelegt, wie ein gutes Kartelesen sog. prospektives Kartelesen aussehen soll:
1) Die nächste Teilaufgabe ist immer und detailiert vorbereitet. So kann mit Zug, mit Blick zum Sichthorizont und idealer Mikroroutenwahl gelaufen werden.
2) Gelesen wird, wo störungsarm gelesen werden kann. Ideal sind längere Strecken, die ohne vorgängige visuelle Bodenkontrolle störungsfrei gelesen werden können.
3) Die detailierte Vorbereitung (1) wird im Rennverlauf möglichst früh und vollständig bis zum Schluss vorbereitet. d.h.  sobald sich die Gelegenheit bietet, ungestört vorrauszulesen, soll sie wahrgenommen werden. Das Fehlerrisiko zum Schluss hin, wird so minimiert.
4) Knackpunkt der vorbereitenden Phasen ist das rechtzeitige umstellen auf ein vor Ort kontrollierendes Kartelesen, sobald dieses gefordert ist.

Schlechtes Kartelesen
Dem gegenüber steht das schlechte Kartelesen. Es zeichnet sich dadurch aus, dass entweder die anstehende Teilaufgabe zu vage vorbereitet wurde oder gänzlich fehlt, d.h. der visionäre Vorsprung gleich null ist. Das hat manigfaltige Nachteile: Man muss in Passagen lesen, wo der Untergrund unruhig und damit ungeeignet ist (erzwungenes Kartelesen). Die Folge sind kurze, unterbrochene Kartenkontakte (Abreisser), ein dauerndes Schrammen am visionären Nullvorsprung, eine mit dem Lesen konfligierende Mikroroutenwahl und eine dabei stark vernachlässigte Horizontperspektive.


Beispiel 1: M.Lerjen, 8.Nat.OL 3.10.2010 H 35- Höhronen
 Abb.1: Karte, GPS und Kartenlesewinkel grün: Lesen, rot: nicht lesen

Der Beschleunigungsmesser an der Hand hat bezüglich Fokussierung auf eine saubere Kartentechnik einen grossen Einfluss. Ich habe folglich versucht alles richtig zu machen. Am Schluss sind es 4 Fehler geworden: 2 Routenwahl Fehler, 2 Parallel-Fehler. Alle vier Fehler haben nur begrenzt mit Kartentechnik zu tun.


Detailansicht

1) Sofort den Kartenkontakt hergestellt und die fragliche Nase identifiziert.
2) Kurzer Blick auf die Routenwahl zu  2 und nochmal Kontrollblick, da Postenraum nicht korrekt kartiert (Der Posten müsste oberhalb des halboffenen stehen, nicht drin).


1) In den ersten 90 Sekunden des Rennens die Routenwahl zu 2 fest zu legen ist nicht möglich, ich beschliesse fürs erste Richtung Pass hochzulaufen.
2) Routenwahlentscheid. Ich denke die Route rechtsrum-linksrum(Strasse) ist schneller, aber wähle die Sight Seeing Route über den Grat.
3) Fokus auf Mikroroutenwahl
4) Kontrollieren
5) Wechsel zwischen Detaillesen und Vorrauslesen. Ich lese die ganze Bahn durch, dann detailliert 12-19.
6) Wiederaufnahme des direkten Kartenkontaktes
7) Im steilen Hang nicht unnötig Zeit verlieren. Wenige Detailchecks.
8) Detailplanung 2-6
9) Wiederaufnahme des direkten Kartenkontaktes
10) Detailchecks zum Posten


1) Da vorbereitet nur noch Detailchecks
2) Definitiver Routenwahlentscheid zu 7
3) Detailvorbereitung 7-11
4) Nur Detailchecks


1) Im Hang Fokus auf Mirkoroutenwahl
2) Detailplanung 12 und Fokus auf richtigen Weglaufpunkt
3) Nur Detailchecks
4) Die Routenwahl war schon vorher gefallen, in der Realisation aber viel Zeit verloren (1'), da Laufbehinderung bedeutend höher im Hang zufinden war.
5) Detailplanung 13
6) Detailchecks


1) Detailchecks, bewusst an die physische Grenze gegangen siehe 2&3.
2) Parallelfehler: Der südliche Teil der Nase wirkte von Osten her markanter (hier ohne HK aus Graben gezeichnet) dadurch nach rechts abgedriftet und vom falschen Posten angezogen. Ein Kompasseinsatz fehlt hier.
3) Parallelfehler: zweite Mulde (Postenstandort) mit erster verwechselt. Kein sauberer Attackpoint.
4) Schluss.

Fazit
Mit der technischen Gestaltung des Rennens kann ich sehr zufrieden sein. Zeit verliere ich in erster Linie durch begrenzte Athletik, Kalbereien und etwas Pech. Zuletzt dies:

Abb.2.: Summe der Kartenkontakte Test Höhronen

40% der Laufzeit bin ich mit Kartelesen beschäftigt, 26 von 65 Minuten.

Im dritten Teil die Auswertung der AMRD-Methode anlässlich eines Sprint OL.

Automatische Erkennung von Kartenkontakten I: Methode

Michael Eglin lässt mich seine AMRD-Methode  (Automated Map Reading Detection) beta-testen. Dabei handelt es sich um eine technische Lösung, die es dem intressierten OL-Läufer ermöglicht, automatisiert zu erfassen, wo und wie lange er während einem Wettkampf auf die Karte geschaut hat.

Unnötig zu erwähnen, dass das ein Quantensprung für die Analyse von mentalen Konzepten im Orienterungslauf, die Optimierung von Lesetechnik und die Analyse von Fehlern ist. Wie gesagt, das ganze ist im Beta-Stadium, und es kann noch eine Weile dauern, bis Michael die Methode publiziert, aber hier ein Vorgeschmack.

Prinzip
Die Grundidee der Methode lässt sich vielleicht am einfachsten so erklären:
1) Halte deine Hand so, wie wenn du Karte lesen würdest.
2) Halte sie jetzt so, wie wenn du nicht liest bzw. rennst, indem du deine Arme am Körper vorbei schwingst.
3) Und jetzt machst du beides nochmal und beobachte, wohin deine Uhr in beiden Stellungen zeigt.

-> Beim Lesen zeigt sie gegen den Boden, beim Rennen zur linken Seite.
-> Wenn du jetzt, anstelle der Uhr einen Beschleuigungsmesser ans Handgelenk bindest, dann wird dieser beim Lesen eine grundsätzlich andere Beschleunigungsrichtung festellen als beim Rennen: Beim Rennen in der Ebene des 'Zifferblattes', beim Lesen in Richtung rechtwinklig zum Zifferblatt.

Kartenlese-Winkel / MR-Angle
Soweit alles klar? - Natürlich schüttelt es, wenn du rennst, sodass du die Karte nicht immer ideal hälst, wenn du liest. Darum definierst du einen Spielraum, einen Winkel den die Karte bzw. dein Handgelenk von der idealen Position abgedreht sein darf um das ganze noch als Kartelesen durchgehen zu lassen. In der Fachsprache ist das der MapRead-Angle, der Winkel zwischen idealer und effektiv gemessener Beschleunigungsrichtung.

Methode
1) Du zeichnest deinen Wettkampf mit zwei Geräten auf: einem GPS (genügt: Garmin Forerunner; genügt nicht: I-gotU-120) und einem Beschleunigungsmesser am Handgelenk (hier: HOBO Pendant G Data Logger (Typ UA-004-64) von Onset). Du startest beide Geräte vor deinem eigentlichen Start und simulierst für mindestens 20 Sekunden das Kartelesen beim Rennen. Das erleichtert dir in der Auswertung das Festlegen der 'Idealposition'.
2) Mittels dem von Michael entwickelten Online-Tool berechnest du anhand der Daten des Beschleunigungsmessers die resultierenden Kartelesewinkel und integrierst diese Information in die von dir aufgezeichnete GPS-Datei.
3) Nun kannst du im bekannten QuickRoute diese modifizierte GPS Datei mit deiner Laufkarte zusammenführen und darstellen.

Resultat
Abb.1. OL Karte, GPS-Track und Kartenlesewinkel (<40°[Kartelesen]:grün; dazwischen: gelb; >50°[nicht Kartelesen]: rot)

Das sieht gut aus und entspricht hochgradig meiner rekonstruierten Erinnerung. Nutzlos zu sagen, dass mit dem Ende der Methode, die Analyse erst anfängt. Dazu im zweiten Teil.

Freitag, 1. Oktober 2010

Sieger der Tour de France 1996 - 2010

Noch Fragen?

1996
Bjarne Riis Jan Ulrich Richard Virenque Laurent Dufaux Peter Luttenberger
1997
Jan UllrichRichard VirenqueMarco PantaniAbraham OlanoFernando EscartinFrancesco CasagrandeBjarne Riis José María Jiménez
1998
Marco Pantani Jan Ullrich Boby Julich
1999
Lance Armstrong Alex Zülle Fernando Escartin Laurent Dufaux Angel Casero Abraham Olano Daniele Nardello
2000
Lance Armstrong Jan Ullrich Joseba Beloki Christophe Moreau
2001
Lance Armstrong Jan Ullrich Joseba Beloki Andrei Kiwiljow
2002
Lance Armstrong Joseba Beloki Raimondas Rumsas Santiago Botero Igor Gonzalez Galdeano Jose Azevedo
2003
Lance Armstrong Jan Ullrich Alexander Winokurow Tyler Hamilton Haimar Zubeldia
2004
Lance Armstrong Andreas Klöden Ivan Basso Jan Ullrich Jose Azevedo
2005
Lance Armstrong Ivan Basso Jan Ullrich Francisco Mancebo Alexander Winokurow Levi Leipheimer Michael Rasmussen Cadel Evans
2006
Floyd Landis Oscar Pereiro Sio Carlos Sastre
2007
Alberto Contador Cadel Evans
2008
Carlos Sastre
2009
Alberto Contador Andy Schleck
2010
Alberto Contador Andy Schleck

Donnerstag, 30. September 2010

Kartierungsgrundlagen auf dem GPS Garmin Oregon 450t

Noch vor zwei Jahren war das Übertragen von Grundlagedaten zur Kartenaufnahme von OCAD (OCAD9) auf ein GPS Gerät (Garmin 60CSx) noch eine längere und aufwändige Prozedur.
Mittlerweile hat sich diese Lücke zwischen OCAD und GPS geschlossen.

1) Mit OCAD10 Standard kann man die in OCAD vorbereitete Aufnahme-Grundkarte (inkl. Hintergrundkarten) als .kmz Datei exportieren. OCAD10>Datei>Exportieren :: KMZ Google Earth (Raster) :: Optimiert für Garmin Custom Maps :: Auflösung 250dpi >OK

2) Verschiedene GPS Geräte (z.B. Garmin Serien Dakota, Colorado und Oregon) unterstützen sogenannte Custom Maps in Form von .kmz-Dateien (keyhole markup language zip) zu. Man schliesst sein Gerät einfach an den Rechner an und speichert die Datei von OCAD10 direkt unter [Laufwerk]:\Garmin\CustomMaps\[Datei].kmz auf das GPS Gerät (hier Garmin Oregon 450t). Fertig.

Abb.1. Aufnahme-Grundkarte für die Überarbeitung der OL Karte Glarus Schwändi (Karte Stand 2004, gelb transparent gesetzt, hinterlegt mit Vermessungsplan 1:10'000). Ansicht im Massstab 1:10'000. Der Screenshot ist leicht grösser als der effektive Display.

Abb.2. wie Abb.1. Ansicht im Massstab 1:2500.


Das ist ein grosser Fortschritt für eine GPS-gestützte Kartierung von OL Karten. Bedauerlich ist, dass es bislang nicht möglich ist, die einzelnen CustomMaps in separaten Layern zu organsieren (Schichtfolge festlegen, einzeln an-und ausschalten). Es ist darum nicht möglich, im Gelände zwischen verschiedenen Aufnahme-Grundkarten hin und her zu wechseln.

Freitag, 24. September 2010

Kartieren kartieren


24.Sept. 2010: Übertrag von arua.ch

Im Winter/Frühling 2008 habe ich gut fünf Quadratkilometer Wald für eine OL-Karte kartiert. Ich habe mir dabei auch Gedanken gemacht, wie man den Prozess/das Bewegungsmuster des Kartierens visualisieren könnte. Hier ein Ausschnitt (ca.10 Feldbegehungen von 60) der Karte Forst.

Abb.1. Kartierung der Kartierung einer OL Karte am Beispiel der OL Karte Forst der OLG Bern.

Donnerstag, 23. September 2010

Orienteering in Switzerland


Update 23.Sept.2010. Diesen Artikel gibt es jetzt auch auf o-wiki.net. Es wäre cool, wenn zumindest meine regelmässigen Leser aus Slowenien, Norwegen und den U.S.A. etwas im selben Stil betragen würden. Link zur Übersichtsseite Orienteering in ... .
Update 2010 des Artikels Orienteering in Switzerland [Mai 2008, arua.ch // Mithilfe: Roger V.] Gedacht als Beitrag in einem OL Wiki oder in einem Lonely O-Planet

Here are some basic informations on orienteering in Switzerland. For further or more specific questions, feel free to contact me

Maps

In Switzerland Maps are called 'OL-Karte' or 'Karte' in the german speaking part, 'cartina' in the italian speaking part and 'carte' in the french speaking part of switzerland

Finding maps

Here you can find a map, you can click on to get a list of all maps in a chosen distance from the click. Clicking on the name of a map you will be lead to the detailed information (DI) about the map. There clicking on the Link 'Link zu map.search.ch' (LMS) right of the name of the map you will be forwarded to a satellite-image showing the location of the map

Choosing a map

Some clubs provide samples of the maps on their website. Here you can find the list of all swiss clubs maintaining a website.

Getting a map

Every club has a person responsible for the clubs maps ('Bezugsstelle'). This person will send you the maps or you can pass at his/her home to pick them. You find his/her adress at the maps Detailed Information. The maps are basically printed on waterproof paper and cost between two and eight Swiss Francs a piece.

Public Transport

In Switzerland it is not necessary to have a car to get to the forests! Take the bus or the train and you even may get in contact with some nice swiss pepole :-).
Find out the nearby bus- or trainstops by activating the checkbox Verkehr at the lefthandside on MapSearch (follow LMS mentioned above). Placing your mouse over a bus, boat or train symbol you'll be shown a box with an actual timetable. Note the exact name of the bus- or trainstop and look after your connections here (timetable provided by swiss railway)

Restrictions


You are basically free to train in the Swiss Forests. Restricted and dangerous areas are signed at the map. Avoid crossing land agricuturally used. There are some voluntary restrictions settled between the map owning clubs, local hunters and the forestry department. For not spoiling good agreement between orienteers and the authorities inform the map seller on what you're up to.

Risks & Emergencies

Some terrains are quite steep. We have ticks here, check for them after training and be aware of symptoms of borreliosis and TBE (tick borne encephalitis).
In case of minor injury or illness, you will find drugs etc. at the pharmacy in any nearby town and there is a doctor in almost every town in Switzerland. If you need one, you will find the phone number of the nearest doctor here (Swiss Phonebook). Call the doctor before you go to see him and fix a date.
In case of severe injury, call the emergency department of a nearby hospital. The next hospital, you'll find by activating the checkbox Spitäler (Subbox of Öffentl. Gebäude) at the lefthandside on MapSearch (LMS). Zoom out until you see some red points on the map. Get the name, adress and phone number of the hospital by placeing your mouse over such a dot.
In case of life-threatening injury or illness, call the phone number 144 for an ambulance(if the location is accessible by car) or 1414 for REGA (location acessible only by helicopter or in case of acute life threatening disease). You have to be able to describe your position, preferably with Swiss Coordinates.
It is wise to carry the vaccination card (especially tetanus) and a list of your current and past (severe) illnesses/operations/allergies/drugs, etc. with you.
Note that in some hospitals (private hospitals) you will get treatment faster, but you will have to deposit a bailment of several hundred swiss francs.

Competitons

Most of the competitons are listed in the Swiss Orienteering Federations fixtures list (FL). At the end of the line you find a link to a map locating the competitions center. Clicking on the competitions name you will be linked to the competitions information.
Besides this most Swiss Clubs offer small competitions and all trainings are open. Check out the websites of the clubs in the region, you're visiting (Linklist of all Swiss Clubs again; Map of all active Clubs in Switzerland)

OlavLundanes zum Ende der NOC zugunsten der NORT

Det er bare trist for O-sporten at det satses på sirkus Nordic Tour framfor Nordisk mesterskap. Det er en idiotisk avgjørelse!

Olav Lundanes, Weltmeister Langdistanz 2010, 23.September 2010 auf opn.no

Montag, 20. September 2010

OL Szene Schweiz 2010


22.Sept. 2010: Nachgebessert. Umstellung auf Teilnahmen gemäss Rangliste. Damit sind auch die Offen-Kategorien berücksichtigt. Kleinere Verschiebungen wegen Doppelstarts am ersten Nationalen 2010
>Abb.1. Verteilung Mehrfachteilnahmen Nationale Saison 2010

Ich habe eine kleine Untersuchung angestellt zur Grösse der aktiven OL Szene in der Schweiz. Dazu habe ich die StartRanglisten der bisherigen nationalen Einzelläufe (Nationale und Meisterschaften) ausgewertet. Die maximal mögliche Zahl von Teilnahmen liegt je nach Alter und Kategorie zwischen 7 und 9. Die Aufgrund eines reduzierten Kategorienangebotes an der NOM und eines Rennens mit Qualifikation und Final für die Elitekategorien am 1.Nationalen (darum zweimaliges Vorkommen in der Rangliste).

Resultat
Total haben sich 3191 verschiedene Personen an mindestens einen nationalen Einzellauf der Saison 2010 angemeldet.








Anzahl TeilnahmenPersonen
1886
2567
3368
4280
5289
6315
7276
8&9*210

Tab.1. Verteilung der Anzahl Personen nach Teilnahmen bei sieben bis neun möglichen

Die 1821 Teilnehmer mit 1-3 Teilnahmen sind dem weiteren Kern der OL Szene Schweiz zuzurechnen. Die restlichen knapp 1400 nahmen 4-9 Mal von 7-9 möglichen an einem nationalen Einzellauf teil. Sie bilden den Kern der OL Szene Schweiz.

o-zeugs over and out (late wc china finding)

Yes. Let the o-zeugs blog rest in peace. I´ll take it down eventually. And yes, I stumbled over the decisions of the Ethics Panel regarding ...