Thierry Gueorgiou at the running-in of the O-Ringen 2013 Middle Distance at the Storklinten Arena 25 of july.
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Samstag, 14. September 2013
Donnerstag, 11. Juli 2013
Analysis WOC 2013 Long Finals Men (Packfigures & Separation Measure)
Thanks to Jan Kocbach for providing me with the results according to the IOF Data Standard.
Packfigures
Packfigures is perspective on the championships competitions, giving an overview on the number, duration and effect of packs mostly as a result of the organizational measures taken. The concept of the caluclations is described here. There you also find for example figures from all WOC Long Finals since 1999 plus the one from 1995.
Here are the packfigures from the WOC 2013 Long Finals.
fig.1. Screenshot packfigures WOC 2013 Long Finals
Comments Mens Final
fig.2. Phi-Loop with two uneven loops. Separation measure WOC 2013 Long Distance Men
The mens competition was only little influenced by packs. The main reason for this is probably the course setting. The separation method worked in general, but had a potentially high build-in risk to influence the podium.
Packfigures
Packfigures is perspective on the championships competitions, giving an overview on the number, duration and effect of packs mostly as a result of the organizational measures taken. The concept of the caluclations is described here. There you also find for example figures from all WOC Long Finals since 1999 plus the one from 1995.
Here are the packfigures from the WOC 2013 Long Finals.
fig.1. Screenshot packfigures WOC 2013 Long Finals
Comments Mens Final
fig.2. Phi-Loop with two uneven loops. Separation measure WOC 2013 Long Distance Men
- 2 min. start intervall
- reverse order from the qualification result
- the course setting was described as "very fast, not so challenging technically, so it was a lot about keeping a high pace and being sure to keep this pace until the end. It was more about setting the speed than finding the controls" (Thierry on orienteering.se)
- A separation measure was applied, beginning at the 20 control, after 72% of the course consisting in a Phi-Loop with two wings very different in size (2.30 vs. 20 minutes). The phi is resolved at the 31 control after 96% of the course. This measure is pretty much the same as the on applied at the WOC 2011 Long Finals
- The measure was set up to separate two consecutive runners.
- the first 4 packs build around the 4 control, after around 17% of the course
- 4 runners have over 50% pack time (Krepsta, Simonin, Diogo and Kums)
- Generally there are no big gains and no longer cooperation among the top runners.
- The phi separated 7 groups, 2 groups persevered and 3 new groups where build.
- An aspect of the small loop is, that there is the risk that runners which ran approx. the same speed until the measure are grouped by the introduced offset of about the start intervall as Holmberg and Merz or Lakanen and Bertuks later on the longer loop.
- A last aspect of the measure is, that runners get in direct contact with their competitors. Merz stated, that to see that he was not so much behind Hubmann encouraged him to push on the last legs.
The mens competition was only little influenced by packs. The main reason for this is probably the course setting. The separation method worked in general, but had a potentially high build-in risk to influence the podium.
Dienstag, 4. Juni 2013
The point is: Proper compass use.
Thinking about the relationship of map and compass to the body has some potential I guess. I add a short clip of a follow me video with Thierry Gueorgiou by Vince Poinpoin In this situation it seems like the map and compass are pulling him.
Freitag, 17. Mai 2013
AMRD: St.Thierrys Map Reading Frequence
At the beginning, I think you have to force you to have a glimpse at your compass about every 3-5 times you look at your map, meaning you don’t spend more than 20-30 seconds without looking at your compass.Thierry Gueorgiou
[Das ergibt eine Kartenkontakt-Frequenz von 4 -10 Sekunden]
Montag, 16. Januar 2012
Flow - Kompetenz [Übungen mit AMRD]
Flow Kompetenz
In den letzten Jahren sind Multi-Technik-Trainings beliebt (Bsp. Ushkvarok Gyllbergen). Eigentlich sollte in jedem solchen Training ein Flow-Block drin integriert sein.
Übung
Die Übung ist denkbar einfach. Sie besteht aus einem normalen OL Training für erste mit relativ einfacher, regelmässiger Bahn in einfachem Gelände. Später soll das Gelände und die Bahn sukkzessive schwieriger werden. Für einmal liegt der Fokus nicht auf dem eigentlichen orientieren, sondern auf verschiedenen Kartelesekonzepten. Alle sechs Posten gibt sich der Läufer ein neues Konzept und führt dieses aus. Dabei sollen die unterschiedlichen Konzepte auf ihre Flow-Qualität erforscht werden. Es werden gezielt auch schlechte Konzepte vorgegeben.
Ziel der Übung
Dies soll mittelfristig dazu führen, dass der/die AthletIN ein vertieftes Verständnis für schnelle und langsame Konzepte, sowie selbstgewählte und aufgezwungene Muster entwickelt und dass er/sie langsame Muster im Wettkampf wiedererkennt und diese sofort ein schnelles Muster zu drehen vermag.
Im Beispiel wird ein Konzept über eine Schlaufe aufrechterhalten. Ein kurzer Überlauf dient der Umstellung. Der Einsatz von AMRD dient der Selbstprüfung der Umsetzung der Konzeptaufgaben.
Konzeptaufgaben
z.B.
AMRD
AMRD dient bei dieser Trainingsform als perfektes Feedback-System und führt dazu, dass der/die AthletIN ihre eigenen Muster besser lesen, interpretieren und letztlich auch beeinflussen kann.
- Ein guter Rythmus ist entscheidend für einen flüssigen schnellen fehlerfreien Wettkampf.
So kam es, dass mich am neunten Posten Thierry, der spätere überlegene Sieger, einholte. Ich wollte natürlich dranbleiben und von seinem hohen Tempo profitieren! Lustigerweise hatte ich ab da nie das Gefühl, total überfordert zu sein. Weder physisch noch technisch musste ich je abreissen lassen und hatte immer alles im Griff.
Matthias Müller, Mittel Final 2011. - Es gibt verschiedene Faktoren die einen guten Ryhtmus erschweren in erster Linie das Gelände das mit wechselnder Belaufbarkeit einen dem Orientierungsläufer einen anderen Rythmus aufzuzwingen versucht.
Falls ich kein präzises Konzept habe, so wird mir die Kartenlesezeit nur noch vom Gelände aufgedrängt. Über unebenem Gelände werden die Kontakte kürzer, auf Strassen eher länger. Ich kann somit die Lesezeit nicht mehr aktiv bestimmen.
Roger Vogel - Dann die Bahn selber, die mit Posten unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit Rhytmuswechsel verlangt
- Ein möglicher dritter Faktor zuungunsten kann ein ungeeingnetes Konzept sein (z.B. Kartelesen macht langsam)
- Die Kunst ist es nun, in jedem Gelände den eigenen Rhytmus zu finden bzw. diesen auszulösen.
Zu Posten zwei konnte ich anfänglich die Richtung nicht gut halten und lief weiter rechts als geplant. Auf die aufkommende Hektik reagierte ich aber sogleich, investierte etwas mehr Zeit in die Karte und fand meinen Rhythmus wieder.
Matthias Merz, Long Quali 2007. - Richtig. Der Orientierungsläufer ist idealerweise fähig, einen schlechten Rythmus/Fluss zu erkennen UND zu korrigieren. Ich nenne diese Fähigkeit neudeutsch Flow Kompetenz.
In den letzten Jahren sind Multi-Technik-Trainings beliebt (Bsp. Ushkvarok Gyllbergen). Eigentlich sollte in jedem solchen Training ein Flow-Block drin integriert sein.
Übung
Die Übung ist denkbar einfach. Sie besteht aus einem normalen OL Training für erste mit relativ einfacher, regelmässiger Bahn in einfachem Gelände. Später soll das Gelände und die Bahn sukkzessive schwieriger werden. Für einmal liegt der Fokus nicht auf dem eigentlichen orientieren, sondern auf verschiedenen Kartelesekonzepten. Alle sechs Posten gibt sich der Läufer ein neues Konzept und führt dieses aus. Dabei sollen die unterschiedlichen Konzepte auf ihre Flow-Qualität erforscht werden. Es werden gezielt auch schlechte Konzepte vorgegeben.
Ziel der Übung
Dies soll mittelfristig dazu führen, dass der/die AthletIN ein vertieftes Verständnis für schnelle und langsame Konzepte, sowie selbstgewählte und aufgezwungene Muster entwickelt und dass er/sie langsame Muster im Wettkampf wiedererkennt und diese sofort ein schnelles Muster zu drehen vermag.
Im Beispiel wird ein Konzept über eine Schlaufe aufrechterhalten. Ein kurzer Überlauf dient der Umstellung. Der Einsatz von AMRD dient der Selbstprüfung der Umsetzung der Konzeptaufgaben.
Konzeptaufgaben
z.B.
- Lies nur innerhalb oder nur ausserhalb des Postenraumkreises.
- Lese so wenig/viel wie möglich
- Lese oft aber sehr kurz
- Lese immer einen Moment länger als du normalerweise tust
- Lese immer nur den nächsten Schritt (next)
- Lese immer die nächsten zwei Schritte (next, und dann)
- Lese nur auf Wegen
- Lese nur in schlecht belaufbarem Gelände
- Lese nur im ersten Drittel eines Postens
- Renne die ersten 250 Schritte des Postens unvorbereitet, blind nach Kompass, ohne Karte zu lesen
- Lese alle 30s/alle 100 Schritte einmal
- Lerne jeweils den nächsten Posten auswendig
- Lese nur noch nicht sichtbare Objekte bzw. Objekte bevor sie sichtbar werden.
- Bleibe stehen, wenn du liest
- Lese immer nur einen Posten aufs Mal
- ...
AMRD
AMRD dient bei dieser Trainingsform als perfektes Feedback-System und führt dazu, dass der/die AthletIN ihre eigenen Muster besser lesen, interpretieren und letztlich auch beeinflussen kann.
Donnerstag, 8. Dezember 2011
Warum ist AMRD kein Erfolg?
Abb.1: So liest ein 'Sprinter'.
Abb.2. Müdigkeit kostet 49'
Abb.3. Umlegen der Routenwahl kostet 20'
Abb.4. Step by Step lesen kostet 50'
Abb.5. In der Gruppe (retrospektiv) laufen kostet 41'
Flaues Echo
Zugegeben: Vor einem Jahr dachte ich, AMRD würde die technisch-mentale Arbeit im Orientierunglauf revolutionieren. Der grosse Durchbruch ist bislang ausgeblieben.
Ein paar Hypothesen dazu
a) Karte lesen macht man einfach. Es wird von Grund auf nicht reflektiert und thematisiert. Wie, wann und was jemand liest wird als gegeben und unverrückbar angesehen.+ AMRD berührt damit eine zu fundamentale Ebene.++
b) Es ist ungewöhnlich 'in Kartenkontakten zu denken' und mentale Konzepte fokussieren dem entsprechend nicht auf Timing und 'Ökonomie der Kartenkontakte'.+++
c) Spitzenläufer haben eigentlich keine Zeit für fundamentale Überlegungen. Zugleich sind ihre bestehenden Konzepte schon so erfolgreich, dass kein Handlungsbedarf vorherrscht.
d) Die Handhabung der Methode ist zu kompliziert und erfordert Know-How. Die Resultate der Methode werden als unzuverlässig angesehen.++++
Andere Erklärungsansätze? Mikee? Jan? Baptiste? Thierry?
Ein paar Bemerkungen dazu:
+ Betrachtet man die unterschiedlichen Lesemuster im Schweizer Nationalkader, so fällt auf, dass die 'Sprinter' Hubmann (Abb.1.) und M.Kyburz auch auf der Langdistanz kaum längere Kartenkontakte zeigen. Möglicherweise sind sie im Unterschied zu anderen gewohnt, 'The Big Picture' zu sehen und/oder sie können schnell an-und absetzen. Beides ist u.U. trainierbar.
++ Es fällt mir immer wieder auf, wie Trainingsformen immer nur das Orientieren an sich thematisieren. Als Beispiel ein Training von Pavlo Ushkvarok im Gyllbergen
+++ Ich vermute, dass St.Thierry da nahe dran ist. Hierzu ein Zitat von Matthias Müller:
Abb.2. Müdigkeit kostet 49'
Abb.3. Umlegen der Routenwahl kostet 20'
Abb.4. Step by Step lesen kostet 50'
Abb.5. In der Gruppe (retrospektiv) laufen kostet 41'
Flaues Echo
Zugegeben: Vor einem Jahr dachte ich, AMRD würde die technisch-mentale Arbeit im Orientierunglauf revolutionieren. Der grosse Durchbruch ist bislang ausgeblieben.
Intressant, aber eine Spielerei und nicht ergiebig.
Ich war dort einfach müde.Zwei Athletenfeedbacks.
Ein paar Hypothesen dazu
a) Karte lesen macht man einfach. Es wird von Grund auf nicht reflektiert und thematisiert. Wie, wann und was jemand liest wird als gegeben und unverrückbar angesehen.+ AMRD berührt damit eine zu fundamentale Ebene.++
b) Es ist ungewöhnlich 'in Kartenkontakten zu denken' und mentale Konzepte fokussieren dem entsprechend nicht auf Timing und 'Ökonomie der Kartenkontakte'.+++
c) Spitzenläufer haben eigentlich keine Zeit für fundamentale Überlegungen. Zugleich sind ihre bestehenden Konzepte schon so erfolgreich, dass kein Handlungsbedarf vorherrscht.
d) Die Handhabung der Methode ist zu kompliziert und erfordert Know-How. Die Resultate der Methode werden als unzuverlässig angesehen.++++
Andere Erklärungsansätze? Mikee? Jan? Baptiste? Thierry?
Ein paar Bemerkungen dazu:
+ Betrachtet man die unterschiedlichen Lesemuster im Schweizer Nationalkader, so fällt auf, dass die 'Sprinter' Hubmann (Abb.1.) und M.Kyburz auch auf der Langdistanz kaum längere Kartenkontakte zeigen. Möglicherweise sind sie im Unterschied zu anderen gewohnt, 'The Big Picture' zu sehen und/oder sie können schnell an-und absetzen. Beides ist u.U. trainierbar.
++ Es fällt mir immer wieder auf, wie Trainingsformen immer nur das Orientieren an sich thematisieren. Als Beispiel ein Training von Pavlo Ushkvarok im Gyllbergen
+++ Ich vermute, dass St.Thierry da nahe dran ist. Hierzu ein Zitat von Matthias Müller:
Im Nachhinein gesehen, war ich am Start nicht richtig locker, ich wollte mit der Brechstange laufen, nahm mir nicht genug Zeit fürs Orientieren und machte dementsprechend viele Fehler. Bei 5 30s, bei 7 fast zwei Minuten und bei 9 nochmal Eine! So kam es, dass mich am neunten Posten Thierry, der spätere überlegene Sieger, einholte. Ich wollte natürlich dranbleiben und von seinem hohen Tempo profitieren! Lustigerweise hatte ich ab da nie das Gefühl, total überfordert zu sein. Weder physisch noch technisch musste ich je abreissen lassen und hatte immer alles im Griff.++++ Siehe dazu die Arbeit von Hans Jørgen Kvåle og Kim André Sveen: Hjelpemidler for O-teknisk analyse
Mittwoch, 28. September 2011
Schmetterlinge in Jagdstartrennen
It’s long known fact butterflies does not work well for mass start/chase and are not fair either. It worked here a usual, some got free ride in nice group, some had to run on their own or with slower group – up to luck.Jagge in einem Kommentar zum Jagdstart-Rennen am Weltcup in Liberec (CZE).
Bilder

Abb.1. 9:34:11 25 Läufer in 3m11s. 46 in 5m04s. 74 in 10m05s...

Abb.2. 9:37:21 Tropfenbildung

Abb.3. 9:52:31 Zwei Gejagte und 22 Jäger (& alle Schattenläufer)
Abb.4. 9:58:07 Phi nach starrem Muster (gerade Startnummern links und ungerade Startnummern rechts). Hubmann und Gueorgiou werden nicht aufgetrennt. Die Verfolgergruppe schon.
Abb.5. 10:01:38 Die Gruppe rechtsrum kommt zuerst auf den central leg. Der geführte Teil im phi der Gruppe linksrum ist damit grössser. Neugruppierungen.
Abb.6. 10:04:53 Sichtkontakt. Eine Abfolge von vielen kurzen Posten begünstig das Feld und benachteiligt die Ausreisser.
Abb.7. 10:10:42 Gruppe mit Merz (13.57), Lind (13.53) etc. hat durch zwei Schlenker zu 9 und 12 gut 30 Sekunden auf Anjala (13.28) und Haldin (13.27) verloren. Noch etwas mehr verlieren Gueorgiou (14.10) und Hubmann (14.15).
Abb.8. 10:20:54 In der nächsten Abfolge kurzer Posten gelingt es Lauenstein die Lücke zur Spitze für die Gruppe Haldin & Anjala zu schliessen. Kyburz als erster der anderen phi-Gruppe schafft den Anschluss nicht mehr.
Abb.9. 10:36:46 Kartenwechsel. Die Spitze hat sich etwas abgesetzt. Die Läufer erhalten Laufkarten für den zweiten Teil der Bahn nach der Reihenfolge ihres Eintreffens beim KW. Da es noch zwei Schmetterlinge gibt, werden 4 Varianten abgegeben. Lauenstein als erster und Gueorgiou als fünfter der Gruppe erhalten diesselbe Variante.
Abb.10. 10:41:13 Erster Schmetterling. Die Spitze wird aufgeteilt. Hubmann & Haldin auf den kleinen Flügel. Lauenstein, Anjala und Gueorgiou auf den grösseren. Der jeweils zweite Flügel wird umgeben vom Verfolgerfeld absolviert. Hubmann, der sich von Haldin absetzt, sucht einen Posten. Lauenstein (18.39), Anjala (18.37), Gueorgiou (18.36), Hubmann (19.57), Haldin (19.57). Hubmann kann die Lücke nicht mehr schliessen.
Abb.11. 11:05:57 Zweiter Schmetterling. Jetzt muss Anjala allein auf seinen Flügel. Anjala (5.59), Lauenstein (5.06), Gueorgiou (5.06), Hubmann (5.19).
Abb.12. 11:12:54 Schliesslich wird das Rennen im verlängerten Zieleinlauf entschieden.
Montag, 5. September 2011
Die WOC 2011 -Snake
-> ergänzt 18.08.11 11h30: zweiter Nachtrag zu Gonon
-> Ergänzung 05.09.11 22h30: Eine Folge des asymetrischen Snake Loops ist, dass die Hälfte des Herrenfeldes den kleinen Loop mindestens 30 Min. später im Rennen absolviert. Folgen sind eine erhöhte Fehlerwahrscheinlichkeit (87% zu 66%) und eine leicht erhöhte mittlere Fehlerdauer (70s zu 56s)
An der WM in Frankreich warteten die Bahnleger Patrice Bornard
und Eric Perrin bei den Damen wie bei den Herren mit einer ansprechenden Form eines stark asymetrischen Snake-Loops auf.

Abb.1. Snake, Bahn Langdistanz der Damen.
Mit dieser Auslegung der Snake lag der Schwerpunkt auf der Trennmethode (im Gegensatz zum Postenpflücken vom letzten Jahr). Weitere Details: 3 Minuten Startintervall. Beginn der Snake nach 0h40 bei den Frauen (50% der Laufzeit) und nach 1h10 bei den Männern (66% der Laufzeit). Dauer kleine Schlaufe 5 Minuten. Dauer grosse Schlaufe 23 bzw. 28 Minuten.
Analyse
Trennverhalten
(Nach Live Tracking /farbliche Hervorhebung nach Trennerfolg)
- Hajek, Forne, Kowalski: Hajek und Kowalski haben die kleine Schlaufe zuerst. FOR wird getrennt. HAJ und KOW sind nach der kleinen, wie nach der Grossen zusammen.
- Bertuks, Letho, Lenkei: LEN und BER auf die kleine Schlaufe. Danach noch zusammen. Auf der grossen Schlaufe getrennt.
- Dent, Kratov: DEN und KRA auf der kleinen Schlaufe. Danach noch zusammen, auch nach der grossen Schlaufe.
- Krepsta und Mukhidinov: verschiedene Schlaufen
- Hubmann und Sedivy: Verschiedene Schlaufen.
- Andersson, Tsvetkov, Boström: AND und BOS kleine Schlaufe. Danach noch zusammen und Novikov dazu. Auf der grossen Schlaufe getrennt.
- Ikonen, Lauenstein: Verschiedene Schlaufen.
- Gueorgiou, Gonon: Beide kurze Schlaufe. Nicht getrennt, auch nach der grossen Schlaufe.
- Bei den Frauen wurden bis auf eine Gruppe von sechs alle Gruppen durch 'unterschiedliche Schlaufe' getrennt. Einzig die Gruppe Bagstevold, Ingham, Shandurkova nicht.
Fairness
Alle Läufer laufen diesselben Posten aus derselben Richtung an. Ein Teil nach 1h10 Laufzeit, die andere Hälfte nach 1h35 (z.B. Lundanes im Delirium).
Zuschauerfreundlichkeit
Bis zur Auflösung der Methode ist der Rennverlauf nicht transparent. Hier ist die Dauer der Methode wohl ein Nachteil.
Diskussion
Es zeigt sich, dass Gruppen, deren Läufer auf unterschiedliche Schlaufen zuerst gehen, dauerhaft getrennt werden. Dies insbesondere darum, weil in dieser Methode eine Gruppe zuerst durch einen Zeitversatz aufgetrennt wird und Zeit bis zur Auflösung dieses Versatzes verhältnismässig lange angesetzt ist (s.a. Forked Looping WOC 07). Das führt zu einem für Trennmethoden sehr hohen Anteil 'abgetrennter' Läufer.
Dagegen trennt die Methode Läufer, deren Startzeiten um zwei Startintervalle getrennt sind, gleich wie die herkömmlichen Schmetterlingstypen, nicht effizient.
Auf einer gemeinsamen kleinen Schlaufen wird keine Gruppe aufgetrennt und es besteht die Chance, dass diese Gruppen auch weiterhin Bestand haben (bei den Männern 3 von 5 / 60% am Ende der grossen Schlaufe).
Die Wirksamkeit der Methode unterscheidet sich vom Rennen der Frauen zum Rennen der Männer, dass sich im Frauen-Rennen nach rund 40 Minuten noch kaum Gruppen mit +/- zwei Startintervallen gebildet haben, hingegen bei den Männern nach 66 Minuten deren fünf. 6 Minuten Zeitverlust zum Beginn der Methode entsprechen bei den Frauen einer Leistungsdifferenz von 14% bei den Männern dagegen nur 9%.
Um die Wirksamkeit der Methode noch weiter zu steigern, müsste man sie bei den Männern, wenn möglich etwas früher ansetzen.
Bleibt die Schwäche der Unwirksamkeit bei +/- 2 Startintervallen. Im aktuellen Fall siegte Gueorgiou und Gonon reichten 6 Minuten Rückstand zu Bronze. Hier würde wohl nur eine Abkehr von der starren Verteilung der Schlaufen weiter bringen.
Denkbar wäre eine situative Zuteilung, im aktuellen Beispiel durch eine Anzeige beim Überlauf. Wenn man so von identifizierten Gruppen immer nur den letztgestarteten direkt weiterlaufen lässt, während der Rest der Gruppe die kleine Schlaufe zuerst absolviert, wäre man die immer wieder auftretenden unbefriedigenden Konstellationen mit gruppen-beeinflussten Spitzenplätzen los (z.B. jeweils Langdistanz der Männer WOC 1999, WOC 2003, WOC 2005, WOC 2009). Im gleichen Zug würde man die aufgeführten Bemerkungen punkto Fairness und Zuschauerfreundlichkeit der Methode im Hinblick auf die Spitze beheben.
Bem.:
1)Man darf Gonon verschiedenes zu gute halten (anders als siehe hier dargestellt): Er hat seinen Vorlauf gewonnen, er einen zwischenzeitlichen Rückstand von 1.23 auf Gueorgiou mit vier Bestzeiten in Folge wettgemacht. Er hat immer wieder Führungsarbeit geleistet und hat auch verschiendtlich eine eigenständige Mesoroutenwahl getroffen.
2) Es entspricht einer gewissen Ironie, dass die Konstellation Gonon-Gueorgiou aufgrund einer Regelung beim erstellen der Startliste erst entstanden ist. Nach dieser Regelung werden Läufer gleicher Nationen die unmittelbar hintereinander starten würden (z.B. die Vorlaufsieger Gueorgiou, Adamski und Gonon) durch jeweils einen Läufer einer anderen Nation getrennt. Die Kombination mit einem Schmetterlingstyp führt das direkt zu ungetrennten Gruppen gleicher Nation. Think about it!
Freitag, 26. August 2011
Weiter von der Vegetationskarte zu Vaters Ferienhäuschen?
Nachtrag 26.8.11: Siehe Kommentare und vierte Grafik angepasst
War es eigentlich nie ein Thema, dass St.Thierrys Eltern nur 1km Luftlinie vom Ziel, am Waldrand des Finals über die Mitteldistanz wohnen? Das Gebiet ist seit rund 4 Jahren gesperrt. Aber davor? Jedenfalls konnte ich bislang kein Statement dazu finden.
(bing.com)
(numberway.com)
(geoportail.fr)
(Bulletin 4)
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Yes. Let the o-zeugs blog rest in peace. I´ll take it down eventually. And yes, I stumbled over the decisions of the Ethics Panel regarding ...
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