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Mittwoch, 4. Mai 2011

Armstrong lässt ausrichten

„Wir haben nicht die Absicht, noch mehr Zeit und Geld für Landis zu verschwenden. Er ist eine derart diskreditierte Person, dass es unmöglich wäre, ihn noch weiter zu diskreditieren“
Mark Fabiani, Pressesprecher von Lance Armstrong zum Thema, wieso Armstrong Landis entgegen seiner Ankündigung nicht wegen übler Nachrede anzeigt. Quelle: Frankfurter Rundschau vom 4.Mai 2011

Freitag, 11. Juni 2010

Hein Verbruggen hat auch Mitleid

'Der Junge tut mir ehrlich gesagt ein bisschen leid', sagte Verbruggen.

Ganzer Artikel Süddeutsche Zeitung vom 10.Juni 2010

K: Der Vollständigkeit halber und nicht gerade orginell die Aussage von Hein Verbruggen, dem vormaligen Präsidenten der UCI. Mittlerweile wird Armstrong seinen Kühlschrank in Girona längst ausgebaut haben.

Sonntag, 23. Mai 2010

Und was sagt Bruyneel?

«Ich kann ihm nicht helfen», sagte er, «aber ich würde ihm raten, Hilfe zu suchen. Wenn ich über professionelle Hilfe spreche, meine ich damit nicht Anwälte, ich spreche über andere Hilfe.»
Tagi vom 22.Mai 2010

Freitag, 21. Mai 2010

Armstrong findet die Zeit Landis zu diskreditieren

«Ich möchte alle daran erinnern, dass dies ein Mann ist, der mehrfach unter Eid aussagte, in sehr unterschiedlichen Versionen. Das ist ein Mann, der ein Buch schrieb, um damit Profit zu machen, und dabei eine völlig andere Version auftischte. Das ist jemand, der, wie jemand sagte, gegen eine Million Dollar von unschuldigen Leuten für seine Verteidigung nahm. Und jetzt, da alles vorbei ist, ändert er die Geschichte. Deshalb sind wir genau wie ihr ein bisschen verwirrt.» Und dann zeigte er mit dem Finger auf Landis, ganz so, wie man es von den Anwälten in den amerikanischen Gerichtsserien kennt, und sagte: «Floyd hat seine Glaubwürdigkeit schon vor langer Zeit verloren.»

Tagi vom 21.Mai 2010

Donnerstag, 20. Mai 2010

Auch McQuaid diskreditiert Landis

«Was will er denn damit erreichen? Seine Glaubwürdigkeit ist gleich Null. Er will Rache üben, das ist doch offensichtlich», sagte UCI-Präsident Patrick McQuaid der Nachrichtenagentur dpa und befürchtet einen neuen Imageverlust für seinen Verband, «das ist sehr traurig für den Radsport. Der Sport hatte sich wieder erholt und jetzt das?»

Sämtliche Unterlagen lägen bei der UCI-Rechtsabteilung, ein Gespräch mit Landis sei aber nicht geplant: «Er hat so oft gelogen, sogar ein Buch geschrieben, wie er sauber die Tour gewonnen hat.» Die Anschuldigungen gegen Armstrong seien «nichts Neues». «Es ist nicht das erste Mal, dass Armstrong angeklagt wurde, aber bis jetzt gibt es noch keine Beweise», so McQuaid.

Armstrong hat keine Zeit

„Es ist nicht wert, auf diese Anschuldigungen einzugehen“, sagte der Radprofi im kalifornischen Visalia. „Ich werde nicht meine Zeit oder Ihre Zeit vergeuden.“
Welt online vom 20.Mai 2010

Kommentar: Darauf habe ich mit meiner Frau gewettet.

Rihs weiss von nichts und diskreditiert Landis

«Weder ich noch die Führung des Teams wussten, dass Floyd Landis dopte», so Andy Rihs, damals der Chef der Equipe Phonak. «Seine jetzigen Behauptungen, ich sei darüber informiert gewesen, sind Lügen.»

Es handle sich wohl um einen letzten, tragisch anmutenden Versuch von Landis, in der Öffentlichkeit noch einmal für Aufmerksamkeit zu sorgen, nachdem es mit ihm in den letzten Jahren Stufe um Stufe bergab gegangen sei.

Tagi vom 20.Mai 2010


Kommentar: Dementieren & diskreditieren. In der Masse der Dementis zu Doping im Radsport, wird man den Eindruck nicht los, man könnte einen Schlüssel zur Überführung von Dopern in ihrer Sprache finden. Siehe Fabian Cancellara.

Armstrong gibt Tips

In einem E-Mail vom 30. April 2010 an Stephen Johnson, den Präsidenten des amerikanischen Radsportverbands, beschrieb Landis, wie Johan Bruyneel ihn 2002 und 2003 systematisch in die Dopingpraktiken eingeführt habe. Bruyneel und Armstrong hätten ihm während seiner Zeit im U. S. Postal Team gezeigt und erklärt, wie Doping funktioniere. «Lance und ich hatten während der Trainingseinheiten lange Diskussionen darüber, und er klärte mich darüber auf, wie man EPO testen würde», schrieb Landis in seinem E-Mail. Der Amerikaner beschrieb auch, wie er im Trainingscamp im spanischen Girona Blutdoping eingenommen habe. Dabei sei die Einnahme in der Wohnung von Armstrong geschehen. Die Blutbeutel, die Armstrong und Teamkollege George Hincapie gehörten, seien im Kühlschrank aufbewahrt worden.

...
Nach seiner Zeit beim US Postal Team stand Landis für das Phonak-Team unter Vertrag. Landis habe dem damaligen Besitzer Andy Rihs darüber informiert, dass er vorher in einem Blutdoping-Programm involviert gewesen sei und auch bei Phonak wünsche, dieses Programm weiterzuführen. Rihs habe ihm zugesichert, dass er für die gleichen Dopingmittel finanziell aufkommen würde. Landis ist dann aber an der Tour de France nicht wegen Blutdopings, sondern wegen der Einnahme von Testosteron überführt worden.

Neben diesen Anschuldigungen bezeichnete Landis die Bemühungen der Anti-Doping-Bewegungen als «Farce». Er beschrieb detailliert, wie man EPO einnehme, ohne erwischt zu werden.

Tagi vom 20.Mai 2010

o-zeugs over and out (late wc china finding)

Yes. Let the o-zeugs blog rest in peace. I´ll take it down eventually. And yes, I stumbled over the decisions of the Ethics Panel regarding ...