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Sonntag, 23. November 2014

Overprepared Competitions: Ski-O EM 2015

The organizers of the 2015 European Champs in Ski Orienteering decided to publish an auto-generated map over the competition area to ensure same conditions for all competitors.
The area had not been mapped before, but the data used for the maps generation is freely available. Additional data as the set-up of the public ski track network from here and here can easily be added. Maybe even direct from your own GPS-device?

Samstag, 22. November 2014

Swiss Team Preparations for WCup Final Switzerland

Taken from the Swiss Orienteering Magazine 11-2014:
Julia Gross nimm zur mentalen Vorbereitung  des Wiss Teams Stellung und erzählt: "Wir haben auf der alten Galms-Karte Bahnen gelegt. Ich glaube, es waren zum Schluss acht verschiedene Vorschläge." Die Bahnkonzepte haben die Läuferinnen auf "Dropbox" gestellt, um sie allen Teammitgliedern zugänglich zu machen. Dieses Angebot haben selbstverständlich nicht alle im gleichen Ausmass benutzt. Für dieses vorgängige Kartenstudium hat Judith Wyder nicht viel Zeit aufgewendet, doch sie präzisiert: "Für mich war es wichtig, zu wissen, welche Forststrassen Steigungen aufweisen, denn dies könnte im Wettkampf unbesonnen übersehen werden."
Das tolle Teamresultat verdeutlicht, dass die Schweizerinnen mental gut vorbereitet waren. Auch einige Stimmen dazu bestätigen dies, so Elena Roos: "Ich habe es genauso erwartet. Wenn sich die Möglichkeit bietet (sic), so habe ich wie im Vorraus vorgenommen, die Wegroute gewählt." Und Julia Gross ergänzt: "Im Team haben wir das Bahnkonzept vom siebten Posten bis ins Ziel genau richtig erraten." Es zeigt sich zudem, dass sich die Schweizerinnen auf der langen Teilstrecke richtig entschieden haben. Einzig eine schlechte Ausführung der Route führte zu einem Zeitverlust.
Text by Thomas Hodel.

Dienstag, 19. August 2014

That is what we all prefer

Meiner Meinung nach reduziert das Anschauen einer neuen Karte den Reiz, beim Startsignal in ein unbekanntes Abenteuer zu starten.
Daniel Hubmann in Swiss Orienteering Forum

Montag, 11. August 2014

For the records: WOC Sprint 2014

Tue (Lassen) har lagt tre månader på att rita en karta över Venedig. Och den är mer detaljerad än den karta som vi sprang VM på. Vi har lagt väldigt många timmar i googlestreetview på att gå igenom varenda passage. På kartan som Tue har ritad har vi lagt många banor, och så har vi suttit hemma och testat för att veta vilket vägval som man ska ta. När vi kom till andra kontrollen och läste in långsträckan till trean märkte jag att den här sträckan har jag sett många gånger tidigare. Jag visste att jag skulle titta på det högra vägvalet. På kontrollen efter kartbytet visste jag att jag skulle vänster. Det ger väldigt mycket självförtroende inför starten att jag vet hur det skulle komma se ut, och snabbt ta de bästa vägvalen.
Sören Bobach, skogsport 6/2014

Till sprinten in Venedig valde arrangörerna stt ställa till det en aning för löparna genom att  lägga  en kontroll utanför det avlysta området, och detta lurade flera av löparana.
Måten Lång, skogsport 6/2014

Actually I would have liked more fences in Venice, because a lot of legs were quite boring, and I already knew the best routechoices.
Tue Lassen

Donnerstag, 21. Februar 2013

WOC 2013: Test LIDAR& karttapullautin

 
In Finnland, wo dieses Jahr die OL WM stattfindet, sind Laserdaten, sowie grundlegende Vektordaten frei zugänglich (Lantmäteriverket). Mit Jarrkko Ryyppös freier Software karttapullautin lässt sich so an einem Abend vor dem Computer eine ganz ordentliche Karte der Laufgebiete Mittel-Distanz, Staffel und Sprint herstellen (s.u.)... Das Gebiet der Langdistanz wurde dagegen noch nicht mit LiDar erhoben.

In Abb. 1 und 3 sind Ausschnitte die resultierenden Karten abgebildet und den entsprechenden Ausschnitten alter Karten gegenübergestellt. Richtig: Die LIDAR Karten wären recht gut, wären die flächendeckend vorhandenen alten Karten nicht noch besser für Vorbereitung geeignet.
[Ja. Der Weissblatt-Faktor einer WM ist nur noch minimal. Das ist das Resultat verschiedener Entwicklungen: Professionalisierung der AthletInnen, öffentlich zugängliche, immer detailliertere Daten, Leibnitz2000-Arenaproduktionen]
Abb.1 LIDAR/Karttapullautin Mittel/Staffel

Abb.2. Alte Karte Mittel/Staffel

 
Abb.3. LIDAR/Karrtapullautin Sprint Final

Abb.4. Alte Karte Sprint Final

Samstag, 17. November 2012

Professionelles Vorgehen mit Jussi Silvennoinen

Abb.1. Philippe Adamski, französicher OL-Läufer, hier im Interview nach der Qualifikation über die Langdistanz an der WM 2012 in Lausanne. (Bild: Jan Kocbach, worldofo.com)
Att låta en kartritare rita en karta och få möjlighet att träna på den och sedan även diskutera kartritningen är ett proffsigt upplägg.
Philippe Adamaski anlässlich eines öffentlichen Kaderlagers in Hallsberg 20./21.Oktober 2012

Ein Kartograf (Mittel, Staffel) und Bahnleger (Lang) der WM2013, Jussi Silvennoinen, hat dort die schwedische Spitze plus einzelne ausländische LäuferInnen in die Spezialitäten der finnischen Kartografie im allgemeinen, wie seiner Kartografie im speziellen eingeführt. Dazu hat zu handen des SOFT auch die Karte Skåleklint in seinem WM-Stil überarbeitet. Das Gelände soll dem WM Gelände ähnlich sein. Die Teilnehmer konnten darauf trainieren und es wurde eine Begehung mit Silvenoinen durchgeführt. Das Projekt wurde von den WM-TDs abgesegnet. Die Zulassung anderer Nationen war eine Massnahme, einer Diskussion zu entgehen... Siehe auch Skogsport 9/2012

Freitag, 18. Mai 2012

King Olav was prepared

It was almost as expected – maybe a bit more green and yellow, but the course was as we made it yesterday
Olav Lundanes, Sieger EOC 12, Mitteldistanz hier

Montag, 14. Mai 2012

Zwei-Klassen-EOC 2012

Etwas befremdet bin ich, dass für Sprint und Staffel ein den Schweden sehr bekanntes Gebiet gewählt wurde. Zahlreiche Athletinnen und Athleten wohnen in Falun oder haben grosse Teile ihrer Studienzeit hier verbracht. Ich hätte eigentlich erwartet, dass sie auf einen Start in Sprint und Staffel verzichten, da sie sicher einige OL-Trainings und unzählige Lauftrainings in diesem Gebiet gemacht haben. Zudem ist auch die Regelung fragwürdig, dass bis in der Vorwoche der EM das Sprintgebiet betreten werden darf. Die einheimischen Athleten können alles in Ruhe anschauen, wenn die anderen Teams eintreffen, ist das Gebiet aber gesperrt. Aus Fairnessgründen sollten eigentlich alle die gleichen Bedingungen haben, wir werden uns dadurch aber nicht verunsichern lassen.
Matthias Niggli im Interview mit Swiss Orientering

... for the embargoed area for the relay and the sprint competitions (Falun), the following applies:
• It is permissible to pass through the embargoed area using paved public roads and during the winter using prepared ski-tracks.
• It is allowed to visit shops, hotels and public buildings from paved public roads.
EOC Webseite
From Monday, May 7, 2012 the whole embargoed area in Falun will be totally closed,
with the only exceptions being announced at the team officials’ meetings. The map
of the embargoed area in Falun was updated in the beginning of May 2012
Bulletin 4 EOC 2012
Självklart vet jag hur det ser ut på Lugnet, även om jag inte har koll på alla stängsel och häckar. Samtidigt vet jag att schweizaren Daniel Hubmann varit och tränat i sporthallen på Lugnet för att han skulle få en bild av hur det ser ut, säger Lysell.
Der Schwede Jerker Lysell Mitfavorit am EM Sprint auf dn.se

 

Montag, 2. April 2012

That is Sprint

Before the race I almost didn´t know anything about what would meet me during the race. That was pretty cool, compared to most sprint races I run, where we know almost everything about the area.
Olav Lundanes, in:CompassSport FEB12 about a Sprint during The Big 5 Orienteering Tour in 2012 in South Africa

Freitag, 26. August 2011

Weiter von der Vegetationskarte zu Vaters Ferienhäuschen?


Nachtrag 26.8.11: Siehe Kommentare und vierte Grafik angepasst

War es eigentlich nie ein Thema, dass St.Thierrys Eltern nur 1km Luftlinie vom Ziel, am Waldrand des Finals über die Mitteldistanz wohnen? Das Gebiet ist seit rund 4 Jahren gesperrt. Aber davor? Jedenfalls konnte ich bislang kein Statement dazu finden.


(bing.com)
(numberway.com)
(geoportail.fr)
(Bulletin 4)

Mittwoch, 24. August 2011

Nach den Schafen die Vegetation :-)

Zwar wussten wir aufgrund von Vegetationskarten und dem erwarteten Kilometerschnitt, dass es schneller als in den Trainingsgeländen werden würde.
Matthias Merz in seiner WM Analyse.

Montag, 8. August 2011

Rerunning Thierry

(aus Twitpic)

Nach einem Fehler an einem Testlauf im Mai kehrte er immer wieder ins Wettkampfegelände zurück, absolvierte die Bahn soviele Male, bis er den Grund des Fehlers verifiziert und sichergestellt hatte, dass ihm ein ähnlicher Fehler bei den Weltmeisterschaften nicht passieren würde.
Lucie Babel über St.Thierry in Swiss Orienteering Magazine 8/11

Sonntag, 7. August 2011

Vorbereitung für WOC 2011

Since oktober 2010 I have had 76 technical trainings in WOC-relevant terrain in France, overall 81h30min spent in the French forests.
Carl Waaler Kaas

Samstag, 6. November 2010

Lundanes: 100 Schlussschlaufen

Because among the hundreds of last loops I had drawn on the map or considered ahead of the race, there were none that were similar to the course we actually got in our hands. I had not imagined that the third last control should be a ski track crossing.
Olav Lundanes über den enttäuschendsten Wettkampf des Jahres aus technischer Perspektive (WOC 2010 Relay) auf World of O

Freitag, 3. September 2010

WOC 10 Sprint: Dito Jan Prochazka

Der Vollständigkeit halber: Die Sprintvorbereitung von Jan Prochazka (CZE, 15.Rang)
Abb.1. Selbst erstellte Karte von Jan Prochazka zwecks Vorbereitung für den Sprint Final WM 2010, Trondheim.(aus: Prochazkas Blog)

Mittwoch, 1. September 2010

WM OC Schlussbetrachtung


Ergänzt 9.9.2010: Vorbereitung Lundanes
In der Einleitung meines kleinen Selbstversuches zur Wettkampfvorbereitung habe ich geschrieben, ich spiele für einmal den professionellen OL Läufer und leiste auf der informativen Ebene eine maximale Vorarbeit im Hinblick die Veteranen WM 2010 im Neuenburger Jura hin.

Im Verlaufe des Versuches war eindrücklich, wie Kartenstudium und Bahnprognose einen spürbaren Effekt auf die Selbst-Sicherheit, die grossräumige Orientierung (Lauf-Einteilung, lange Routenwahlen), sowie die kleinräumige Orientierung (schwer lesbare Details) haben. Einzige Gefahr stellt die überdetaillierte Vorbereitung dar, mit der Verlockung, auf vorbereitete Routen voreingenommen zurückzugreifen.

Zeitgleich mit meinem Versuch zeigte sich an der WM er Elite in Trondheim, wie unerlässlich die derartige Vorbereitung mittlerweile auf dem Niveau der Weltspitze ist. Da ist die selbst gezeichnete Sprintkarte von Fabian Hertner (2. im Sprint), das Kartenstudium von Carl Waaler Kaas (1. Mitteldistanz), die Bahnprognose von Simone Niggli (1. Langdistanz) und zuguterletzt das Studium von Schafweidegebieten von Olav Lundanes (1. Langdistanz) . Das gehört im heutigen Setting (Weisungen, Zielort, alte Karten, Gabelungmethode, TV-Posten, Schlussschlaufe) zum Standard und wer sich nicht so vorbereitet ist selber Schuld (z.B. Weltzien, Novikov, Jurenikova, Nikolov, Kelemen, Kratov und Gyurkò).

Als 'normaler' OL-Läufer bleibt mir jetzt die Frage, wohin ich mich wende. Gehört diese Art von Vorbereitung einfach dazu oder doch nicht? Verschaffe ich meiner athletischen Seite mehr Gewicht oder suche ich die technische Höchstschwierigkeit (Weissblatt-Standard)? Schlussendlich muss jeder selbst entscheiden.

WMOC 2010: Overprepared: Long Final Le Cernil

Abb.1. Prognose WMOC Lang Final H 35- Variante 1

Abb.2. Prognose WMOC Lang Final H 35- Variante 2
Abb.3. Effektive Bahn WMOC Lang Final H 35-

Zuguterletzt der Final. Auch hier war die Bahnanlage weitgehend absehbar. Auf dem Weg zum Start konnte ich die Variante mit dem südlichen Start verwerfen und es kam alles, wie erwartet... Leider. Ich wusste schon am Start, dass es an diesem Tag zu lange für mich würde... :-)

Mittwoch, 25. August 2010

Nicht vorbereitet

Inför VM bestämde jag mig att jag inte skulle ägna någon tid åt teoretiska förberedelser med gamla kartor. Jag la bara en bana på en del av VM final-kartan i vintras men under de senaste månaderna gjorde jag ingenting förutom kort diskussion med andra i landslaget på kvällen innan loppet. Anledningen till att jag inte la ner tiden var att jag ville testa nåt annat, behålla flexibilitet, spara mina mentala krafter och också trodde jag att jag skulle klara av att bestämma mig rätt ändå, med den rutinen jag har. Nu ångrar jag mig lite att jag inte satt med den gamla kartan och la många vägvalsträckor som jag brukade göra inför tidigare VM, det kanske hade gett mig mer självförtroende inför loppet.

Eva Jurenikova
zur WOC 2010 Langdistanz

Dazu Simone Niggli:
We thought that the start would be were it was. Also the long route choices we discussed them in the team, so there were no big surprises. But anyway, you have to be free in your opinion when being on the start.

World of O, 12.August 2010

Wahrscheinlich auch nicht vorbereitet waren Valentin Novikov und Audun Weltzien im Mittel Final der Männer.
Abb.1. Die Routen von Carl Waaler Kaas, Valentin Novikov und Audun Weltzien. Novikov war bei 13 bloss 2 Sekunden hinter dem Führenden CWK, Weltzien bloss 5 Sekunden.
Dazu sagt Carl Waaler Kaas:
To the 14th control quite a few runners lost seconds by going to the left of the forbidden area, it was maybe one of the most decisive on the whole course. When preparing for the race I looked at the area close to the arena on the long distance map. I looked for possible ways of entering the arena and figured out that the road trough the forbidden area probably would be used. In high speed and pressure it could maybe be difficult to see this road, but as I knew about it on beforehand I had no problems finding it either on the map or in the terrain.


K:Hervorhebung von mir. Ein Wägli-OL-Posten hat also das Rennen entschieden.;-P(Dank an Christian für den Tipp)

Dienstag, 24. August 2010

Carl Waaler Kaas war bereit

When I got my new map at the map change my focus was back where it should be. Already on the start I knew what would be the first control after map change; the control description told the control was a pit and there were only one pit close to the arena (we knew after studies of the old map). Therefore I felt comfortable when picking up the new map. I also new it would be a physical though last loop, and I therefore i didn`t push too hard when passing the arena.

Carl Waaler Kaas, Weltmeister Mitteldistanz 2010

WMOC 2010: Overprepared: Long Qualification 2 Les Cernets

Abb.1. Prognose WMOC Long Qualifikation 2 H 35- Heat 2.

Abb.2. Bahn WMOC Long Qualifikation 2 H 35- Heat 2.

Auch hier lief es perfekt. Der Start, die Weglaufrichtung, die Schlaufe auf dem StartRücken und der Schluss im nördlichen Waldstreifen. Ich hatte den nördlichen Überlauf im Vorfeld erwogen, aber als zu lange verworfen. Auch wusste ich, dass irgendwo noch etwas dazukommen musste.

o-zeugs over and out (late wc china finding)

Yes. Let the o-zeugs blog rest in peace. I´ll take it down eventually. And yes, I stumbled over the decisions of the Ethics Panel regarding ...