Das Internet hat kein Gedächtnis
Bis Ende 2007 hatte der Elite OL in der Schweiz seine eigene Webseite solv.deimos.ch, bevor diese auf anfang 2008 zusammen mit www.solv.ch und www.ol-fachschrift.ch in die neue Webseite www.swiss-orienteering.ch integriert wurde. Wie das gerne bei Umstellungen passiert, so wurde dabei der Inhalt der alten Elite Webseite entgegen der anfänglichen Absicht nicht übernommen.
In Absprache mit Mese Meier von der Deimos AG habe ich die Artikel von solv.deimos.ch in Form eines Archives wieder ins Netz gestellt.
-> Link: Archiv SOLV Elite-News 2001-2007
Ein kleine Auswahl von Bildern hier:
Abb.1. Schweizer Delegation WOC 2001 Finnland. v.o.n.u. Nik Suter, Willi Müller, Christoph Negri, Toni Held, Irene Müller, Denis Steinmann, Thomas Bührer, Regula Hulliger, Brigitte Wolf, Sabrina Meister-Fesseler, Donatus Schnyder, Marie-Luce Romanens, Simone Luder, Käthi Widler, Vroni König-Salmi, Christoph Plattner, Matthias Gilgien, Urs Altdorfer, Matthias Niggli. Wer ist heute noch dabei?: Suter und Müller (IOF), Matthias Niggli, König-Salmi, Gilgien (Trainer), Simone Niggli (Athletin). (Zum Artikel)
Abb.2. Junioren WM 2003 Põlva, Estland: Matthias Merz gewinnt Gold über die Kurzdistanz. Daniel Hubmann wird 5. (zum Artikel)
Abb.3. Junioren WM 2003 Põlva, Estland: Die Delegation: Noemy Cerny, Seline Stalder, Martina Fritschy, Moni Schmutz, Ines Brodmann, Yvonne Häfeli, Fabian Hertner, Daniel Hubmann, Andreas Rüdlinger, Matthias Merz, Michael Oswald, Hannes Friederich, Jeanine Lauenstein, Reto Pusterla, Veronique Renaud Humbel, Karin Wegmüller. (zum Artikel)
Abb.4 OL-WM 2003 Rapperswil, Schweiz: Schweizer Delegation: Willi Müller, Dr.Peter Züst, Vroni König-Salmi, Felix Bentz, David Schneider, Denis Steinmann, Christoph Negri, Sara Gemperle-Wegmüller, Käthi Widler, Simone Luder, Brigitte Wolf, Marc Lauenstein, Thomas Bührer, Sven Kropf, Matthias Gilgien, Matthias Niggli, Irene Müller, Ulu Äschlimann, Nik Suter (zum Artikel)
Abb.5 JWOC 2005 Ticino, Schweiz: Fabian Hertner Juniorenweltmeister über die Mitteldistanz (Zum Artikel)
Abb.6. Marc Lauenstein, Silber über die Langdistanz WOC 2005, Aichi, Japan (Zum Artikel)
Abb.7. Schweiz 2 Matthias Müller, David Schneider, Benno Schuler gewinnt die Staffel am Weltcupfinal 2005 , Subiaco, Italien (Zum Artikel)
Abb.8. Martin Hubmann im Portrait anlässlich der JWOC 2006 in Druskininkai, Litauen. (Zum Artikel)
Abb.9. Olav Lundanes und Anders Skarholt, Silber und Gold über die Langdistanz JWOC 2006, Druskininkai, Litauen. (Zum Artikel)
Abb.10. JWOC 2006 Druskininkai, Litauen: Schweizer Delegation: Christine Fogtmann-Lüscher, Fabienne Stucki, Sebastian Hägler, Christoph Rathgeb, Rahel Engeler, Christian Mathys, Kurt Schmid, ?physio?, Martin Hubmann, Sven Moosberger, Simon Hodler, Sara Lüscher, Rahel Friederich, Sabine Hauswirth, Sara Würmli, Andreas Kyburz (Zum Artikel)
Abb.11. Simone Niggli, Gold über die Langdistanz, WOC 2006, Arhus, Dänemark (Zum Artikel)
Abb.12. JuniorInnenkader 2006: cool & clean: x, Veronica Mathys, x, Sara Würmli, Judith Wyder, x, x, x,x, David Rüdlinger, Sebastion Hägler, Jonas Mathys, Beat Hubmann, Simon Sauter, Jerome Käser, Rachel Engeler, Rahel Schneider, Sabine Hauswirth, Peter Schmied, Sven Moosberger, Andreas Kyburz, Jonas Merz, Kaspar Hägler, Simon Hodler, Thomas Hohl, x, Raffael Huber (Zum Artikel)
Abb. 13. Mit Dario Cologna in der Sportler-RS: David Rüdlinger, Beat Hubmann, Christian Rathgeb, Sebastian Hägler, Jonas Merz und Christian Mathys (Zum Artikel)
Abb.14. WOC 2008, Kiew, Ukraine: Matthias Merz, Weltmeister über die Langdistanz. (Zum Artikel)
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Dienstag, 16. Oktober 2012
Montag, 16. Januar 2012
Flow - Kompetenz [Übungen mit AMRD]
Flow Kompetenz
In den letzten Jahren sind Multi-Technik-Trainings beliebt (Bsp. Ushkvarok Gyllbergen). Eigentlich sollte in jedem solchen Training ein Flow-Block drin integriert sein.
Übung
Die Übung ist denkbar einfach. Sie besteht aus einem normalen OL Training für erste mit relativ einfacher, regelmässiger Bahn in einfachem Gelände. Später soll das Gelände und die Bahn sukkzessive schwieriger werden. Für einmal liegt der Fokus nicht auf dem eigentlichen orientieren, sondern auf verschiedenen Kartelesekonzepten. Alle sechs Posten gibt sich der Läufer ein neues Konzept und führt dieses aus. Dabei sollen die unterschiedlichen Konzepte auf ihre Flow-Qualität erforscht werden. Es werden gezielt auch schlechte Konzepte vorgegeben.
Ziel der Übung
Dies soll mittelfristig dazu führen, dass der/die AthletIN ein vertieftes Verständnis für schnelle und langsame Konzepte, sowie selbstgewählte und aufgezwungene Muster entwickelt und dass er/sie langsame Muster im Wettkampf wiedererkennt und diese sofort ein schnelles Muster zu drehen vermag.
Im Beispiel wird ein Konzept über eine Schlaufe aufrechterhalten. Ein kurzer Überlauf dient der Umstellung. Der Einsatz von AMRD dient der Selbstprüfung der Umsetzung der Konzeptaufgaben.
Konzeptaufgaben
z.B.
AMRD
AMRD dient bei dieser Trainingsform als perfektes Feedback-System und führt dazu, dass der/die AthletIN ihre eigenen Muster besser lesen, interpretieren und letztlich auch beeinflussen kann.
- Ein guter Rythmus ist entscheidend für einen flüssigen schnellen fehlerfreien Wettkampf.
So kam es, dass mich am neunten Posten Thierry, der spätere überlegene Sieger, einholte. Ich wollte natürlich dranbleiben und von seinem hohen Tempo profitieren! Lustigerweise hatte ich ab da nie das Gefühl, total überfordert zu sein. Weder physisch noch technisch musste ich je abreissen lassen und hatte immer alles im Griff.
Matthias Müller, Mittel Final 2011. - Es gibt verschiedene Faktoren die einen guten Ryhtmus erschweren in erster Linie das Gelände das mit wechselnder Belaufbarkeit einen dem Orientierungsläufer einen anderen Rythmus aufzuzwingen versucht.
Falls ich kein präzises Konzept habe, so wird mir die Kartenlesezeit nur noch vom Gelände aufgedrängt. Über unebenem Gelände werden die Kontakte kürzer, auf Strassen eher länger. Ich kann somit die Lesezeit nicht mehr aktiv bestimmen.
Roger Vogel - Dann die Bahn selber, die mit Posten unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit Rhytmuswechsel verlangt
- Ein möglicher dritter Faktor zuungunsten kann ein ungeeingnetes Konzept sein (z.B. Kartelesen macht langsam)
- Die Kunst ist es nun, in jedem Gelände den eigenen Rhytmus zu finden bzw. diesen auszulösen.
Zu Posten zwei konnte ich anfänglich die Richtung nicht gut halten und lief weiter rechts als geplant. Auf die aufkommende Hektik reagierte ich aber sogleich, investierte etwas mehr Zeit in die Karte und fand meinen Rhythmus wieder.
Matthias Merz, Long Quali 2007. - Richtig. Der Orientierungsläufer ist idealerweise fähig, einen schlechten Rythmus/Fluss zu erkennen UND zu korrigieren. Ich nenne diese Fähigkeit neudeutsch Flow Kompetenz.
In den letzten Jahren sind Multi-Technik-Trainings beliebt (Bsp. Ushkvarok Gyllbergen). Eigentlich sollte in jedem solchen Training ein Flow-Block drin integriert sein.
Übung
Die Übung ist denkbar einfach. Sie besteht aus einem normalen OL Training für erste mit relativ einfacher, regelmässiger Bahn in einfachem Gelände. Später soll das Gelände und die Bahn sukkzessive schwieriger werden. Für einmal liegt der Fokus nicht auf dem eigentlichen orientieren, sondern auf verschiedenen Kartelesekonzepten. Alle sechs Posten gibt sich der Läufer ein neues Konzept und führt dieses aus. Dabei sollen die unterschiedlichen Konzepte auf ihre Flow-Qualität erforscht werden. Es werden gezielt auch schlechte Konzepte vorgegeben.
Ziel der Übung
Dies soll mittelfristig dazu führen, dass der/die AthletIN ein vertieftes Verständnis für schnelle und langsame Konzepte, sowie selbstgewählte und aufgezwungene Muster entwickelt und dass er/sie langsame Muster im Wettkampf wiedererkennt und diese sofort ein schnelles Muster zu drehen vermag.
Im Beispiel wird ein Konzept über eine Schlaufe aufrechterhalten. Ein kurzer Überlauf dient der Umstellung. Der Einsatz von AMRD dient der Selbstprüfung der Umsetzung der Konzeptaufgaben.
Konzeptaufgaben
z.B.
- Lies nur innerhalb oder nur ausserhalb des Postenraumkreises.
- Lese so wenig/viel wie möglich
- Lese oft aber sehr kurz
- Lese immer einen Moment länger als du normalerweise tust
- Lese immer nur den nächsten Schritt (next)
- Lese immer die nächsten zwei Schritte (next, und dann)
- Lese nur auf Wegen
- Lese nur in schlecht belaufbarem Gelände
- Lese nur im ersten Drittel eines Postens
- Renne die ersten 250 Schritte des Postens unvorbereitet, blind nach Kompass, ohne Karte zu lesen
- Lese alle 30s/alle 100 Schritte einmal
- Lerne jeweils den nächsten Posten auswendig
- Lese nur noch nicht sichtbare Objekte bzw. Objekte bevor sie sichtbar werden.
- Bleibe stehen, wenn du liest
- Lese immer nur einen Posten aufs Mal
- ...
AMRD
AMRD dient bei dieser Trainingsform als perfektes Feedback-System und führt dazu, dass der/die AthletIN ihre eigenen Muster besser lesen, interpretieren und letztlich auch beeinflussen kann.
Donnerstag, 8. Dezember 2011
Warum ist AMRD kein Erfolg?
Abb.1: So liest ein 'Sprinter'.
Abb.2. Müdigkeit kostet 49'
Abb.3. Umlegen der Routenwahl kostet 20'
Abb.4. Step by Step lesen kostet 50'
Abb.5. In der Gruppe (retrospektiv) laufen kostet 41'
Flaues Echo
Zugegeben: Vor einem Jahr dachte ich, AMRD würde die technisch-mentale Arbeit im Orientierunglauf revolutionieren. Der grosse Durchbruch ist bislang ausgeblieben.
Ein paar Hypothesen dazu
a) Karte lesen macht man einfach. Es wird von Grund auf nicht reflektiert und thematisiert. Wie, wann und was jemand liest wird als gegeben und unverrückbar angesehen.+ AMRD berührt damit eine zu fundamentale Ebene.++
b) Es ist ungewöhnlich 'in Kartenkontakten zu denken' und mentale Konzepte fokussieren dem entsprechend nicht auf Timing und 'Ökonomie der Kartenkontakte'.+++
c) Spitzenläufer haben eigentlich keine Zeit für fundamentale Überlegungen. Zugleich sind ihre bestehenden Konzepte schon so erfolgreich, dass kein Handlungsbedarf vorherrscht.
d) Die Handhabung der Methode ist zu kompliziert und erfordert Know-How. Die Resultate der Methode werden als unzuverlässig angesehen.++++
Andere Erklärungsansätze? Mikee? Jan? Baptiste? Thierry?
Ein paar Bemerkungen dazu:
+ Betrachtet man die unterschiedlichen Lesemuster im Schweizer Nationalkader, so fällt auf, dass die 'Sprinter' Hubmann (Abb.1.) und M.Kyburz auch auf der Langdistanz kaum längere Kartenkontakte zeigen. Möglicherweise sind sie im Unterschied zu anderen gewohnt, 'The Big Picture' zu sehen und/oder sie können schnell an-und absetzen. Beides ist u.U. trainierbar.
++ Es fällt mir immer wieder auf, wie Trainingsformen immer nur das Orientieren an sich thematisieren. Als Beispiel ein Training von Pavlo Ushkvarok im Gyllbergen
+++ Ich vermute, dass St.Thierry da nahe dran ist. Hierzu ein Zitat von Matthias Müller:
Abb.2. Müdigkeit kostet 49'
Abb.3. Umlegen der Routenwahl kostet 20'
Abb.4. Step by Step lesen kostet 50'
Abb.5. In der Gruppe (retrospektiv) laufen kostet 41'
Flaues Echo
Zugegeben: Vor einem Jahr dachte ich, AMRD würde die technisch-mentale Arbeit im Orientierunglauf revolutionieren. Der grosse Durchbruch ist bislang ausgeblieben.
Intressant, aber eine Spielerei und nicht ergiebig.
Ich war dort einfach müde.Zwei Athletenfeedbacks.
Ein paar Hypothesen dazu
a) Karte lesen macht man einfach. Es wird von Grund auf nicht reflektiert und thematisiert. Wie, wann und was jemand liest wird als gegeben und unverrückbar angesehen.+ AMRD berührt damit eine zu fundamentale Ebene.++
b) Es ist ungewöhnlich 'in Kartenkontakten zu denken' und mentale Konzepte fokussieren dem entsprechend nicht auf Timing und 'Ökonomie der Kartenkontakte'.+++
c) Spitzenläufer haben eigentlich keine Zeit für fundamentale Überlegungen. Zugleich sind ihre bestehenden Konzepte schon so erfolgreich, dass kein Handlungsbedarf vorherrscht.
d) Die Handhabung der Methode ist zu kompliziert und erfordert Know-How. Die Resultate der Methode werden als unzuverlässig angesehen.++++
Andere Erklärungsansätze? Mikee? Jan? Baptiste? Thierry?
Ein paar Bemerkungen dazu:
+ Betrachtet man die unterschiedlichen Lesemuster im Schweizer Nationalkader, so fällt auf, dass die 'Sprinter' Hubmann (Abb.1.) und M.Kyburz auch auf der Langdistanz kaum längere Kartenkontakte zeigen. Möglicherweise sind sie im Unterschied zu anderen gewohnt, 'The Big Picture' zu sehen und/oder sie können schnell an-und absetzen. Beides ist u.U. trainierbar.
++ Es fällt mir immer wieder auf, wie Trainingsformen immer nur das Orientieren an sich thematisieren. Als Beispiel ein Training von Pavlo Ushkvarok im Gyllbergen
+++ Ich vermute, dass St.Thierry da nahe dran ist. Hierzu ein Zitat von Matthias Müller:
Im Nachhinein gesehen, war ich am Start nicht richtig locker, ich wollte mit der Brechstange laufen, nahm mir nicht genug Zeit fürs Orientieren und machte dementsprechend viele Fehler. Bei 5 30s, bei 7 fast zwei Minuten und bei 9 nochmal Eine! So kam es, dass mich am neunten Posten Thierry, der spätere überlegene Sieger, einholte. Ich wollte natürlich dranbleiben und von seinem hohen Tempo profitieren! Lustigerweise hatte ich ab da nie das Gefühl, total überfordert zu sein. Weder physisch noch technisch musste ich je abreissen lassen und hatte immer alles im Griff.++++ Siehe dazu die Arbeit von Hans Jørgen Kvåle og Kim André Sveen: Hjelpemidler for O-teknisk analyse
Donnerstag, 23. Juni 2011
NORT 2011 - Knockout-Sprint Göteborg
Jerker Lysell (Sieger)
Daniel Hubmann (2.)
Matthias Müller (3.Halbfinal)
www.migrilli.ch
Zusammenfassung
Der Knock-Out Sprint wurde bei den Herren schliesslich im verlängerten Zieleinlauf entschieden.

Abb.1. Entscheidung Semifinal 1: Lysell übernimmt die Führung im verlängerten Zieleinlauf. (screenshot:GPSseuranta)
Abb.2. Entscheidung Final: Lysell überspurtet Hubmann im verlängerten Zieleinlauf. (screenshot:GPSseuranta)
Efter en taktiskt perfekt semifinal, där han satte in en sen segerstöt, var Jerker redo att direkt ta befälet i finalen.helahälsingland.se
– I kvarten och semin läste jag knappt på kartan. Men i finalen kändes det att jag ville visa lite mer. Och jag märkte rätt snart att de andra var lite tröttkörda, ett jäkla flåsande i nacken, säger Jerker, som snabbt kände att chansen fanns där.
Daniel Hubmann, Schweiz, jobbade sig upp som förste utmanare efter halva banan.
Men strax före sista svängen på avenyn kopplade Lysell på turbon igen – och då kunde varken Hubmann eller sprintvärldsmästaren Matthias Kytura (trea) svara.
Daniel Hubmann (2.)
«Ich habe schon gemerkt, dass er die Führung nicht übernehmen wollte. Und als er am Schluss gekommen ist, hatte ich keine Chance», erklärte Daniel Hubmann die entscheidende Szene, als der Schwede Jerker Lysell an ihm vorbeizog.solv.ch
Matthias Müller (3.Halbfinal)
Der Zufall wollte es, dass ich im Viertelfinal unter anderen gegen Lysell (SWE) und Tranchand (FRA) laufen durfte. Da ich ihre läuferischen Fähigkeiten kenne und um ihre Sprintstärke wusste, wollte ich von Anfang an Tempo machen, um, falls nötig, wenigstens als Lucky Looser über die Zeit weiter zu kommen. Sofort nahm ich das Zepter in die Hand und drückte aufs Tempo. Wie ichs geahnt hötte, überholten mich beide kurz vor dem Ziel und verwehrten mir mit dem dritten Rang die direkte Qualifikation in den Halbfinal. ...
das gleiche Spiel im Halbfinal...
Die Geschichte des Halbfinal ist schnell erzählt. Wieder Lysell und Tranchand als Gegner, wieder lief ich Vollgas ab dem ersten Meter. Diesmal machte ich hier und da aber einen Schwenker, und verlor so wertvolle Sekunden. So kam es, dass ich erneut als dritter diesmal 8s zu langsam war ...
www.migrilli.ch
Zusammenfassung
Der Knock-Out Sprint wurde bei den Herren schliesslich im verlängerten Zieleinlauf entschieden.

Abb.1. Entscheidung Semifinal 1: Lysell übernimmt die Führung im verlängerten Zieleinlauf. (screenshot:GPSseuranta)
Abb.2. Entscheidung Final: Lysell überspurtet Hubmann im verlängerten Zieleinlauf. (screenshot:GPSseuranta)
Donnerstag, 28. Oktober 2010
Weltcup Final Sprint Genéve- Bildserien
Note: This is a part of a series about automated map reading detection (translated by google translate)
Kartenlesen und Laufstil
Am diesjährigen Postfinance Sprint hatte ich den Auftrag eine neuralgische Ecke in der Altstadt von Genf zu sichern. Dabei hatte ich die Gelegenheit einen Teil der Finalisten live zu erleben und auch zu dokumentieren. Herausgekommen sind eine Reihe kurzer Serien, die die besten OL Läufer der Welt beim Rennen und Kartelesen zeigen. In Anlehnung zum Bereitschaftsmodus Standby nenne ich neu die Stellung, bei der die Karte lesebereit gehalten wird Handby [händ-bei].
Das Thema Laufstil, obwohl auch intressant, wir hier nicht kommentiert.
Daniel Hubmann
[Handby, die Hand ist schon bereit]
Carl Waaler Kaas
[direkt, zweihändig]
Matthias Müller
[traumwandlerisch]
Thierry Gueorgiou
[einhändig, Handby]
Matthias Merz
[einhändig]
Audun Weltzien
[Handby]
Dmitry Tsvetkov
[Kompass rechts, Karte links, Handby]
Andrey Khramov
[Kartekompass rechts, Handby]
Baptiste Rollier
[zweihändig, einhändig, Handby]
François Gonon
Jerker Lysell
[zweihändig]
Marcus Millegård
[zweihändig, einhändig]
Erik Rost
[zweihändig, einhändig]
Jarkko Huovila
[rechter Arm passiv]
Tuomas Tervo
[Handby]
Dana Brožková
Celine Dodin
[Handby, lässt Hand fallen, bleibt aber passiv]
Riina Kuuselo
[Handby]
Bettina Aebi
Brigitte Mühlemann
Lena Eliasson
Simone Niggli
Matthias Kyburz
[Lehrbuchmässig Handby bei kurzer Lesepause]
Jan Prochazka
Johann Runesson
Lars Skjeset und Olli-Markus Taivainen
[Taivainen fokussiert auf Skjeset]

Christian Mathys
[Vergleiche Oberschenkelwinkel mit Dodin u.a.]
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