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Montag, 26. Oktober 2015

17th season in the Swiss National Team for Baptiste

The selections for the Swiss National Senior and Junior- Team have been published yesterday.

Changes for the new season 

fig.1. After 12 seasons with the National Team Sara Lüscher retired. (WorldofO.com; Sara Lüschers athlete profile)

Retired/not selected: Sara Lüscher (29, A), Bettina Aebi (25,B), Marion Aebi (22, B), Andrea Roggo (20,J), Laura Diener (20,J), Sonja Borner (18,J), Remo Ruch (20,J), Jannis Schönleber (19,J)

In came: Valerie Aebischer (18,J), Katrin Müller (18,J), Deborah Stadler (18,J), Simona Aebersold (17,J), Marcia Mürner (17,J), Sebastian Baumann (19, J), Nick Gebert (18,J), Andrin Gründler (17,J)

Upgraded: Sven Hellmüller (20, J->U23), Kerstin Ullmann (20, J->B), Lisa Schubnell (20, J->B), Sandrine Müller (20, J->U23)

Years in the National Team (incl. 2016)


fig.2. The Nestor of the Swiss National Team: Baptiste Rollier looking forward to his 17th season in the red-white dress. (WorldofO.com; Baptiste Rolliers athlete profile)

Baptiste Rollier 17 seasons
Daniel Hubmann 16
Fabian Hertner 14
Andreas Rüdlinger 14
Rahel Friederich 13
Judith Wyder 11
Andreas Kyburz 11
Raffael Huber 11
Sabine Hauswirth 10
Martin Hubmann 10
Matthias Kyburz 9
Julia Gross 8
Sarina Jenzer 8
Florian Howald 8
Alain Denzler 7
Florian Schneider 6
Elena Roos 5
Lisa Holer 5

Overview Swiss National Team Since 1999


I updated the chart with the selection dynamics since 1999.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Simulation 'Situative Trennmethode' an der WM 2011 Langdistanz Herren

Ich spiele einmal durch, wie die WM 2011 Langdistanz Herren mit einer situativen Trennmethode ausgesehen hätte. Was sind die zu erwartenden Effekte?

Beschreibung

  • Grundidee einer situativen Trennmethode ist, dass man trennt, was sich im Rennverlauf effektiv an Gruppen gebildet hat. Dabei wird der oder die schwächeren Läufer durch eine Zusatzaufgabe dauerhaft hinter den bis dahin stärkeren Läufer versetzt. Es soll ein möglichst einfacher Algorithmus zur Aufteilung verwendet werden.
  • Als eigentliche Trennmethode, eignen sich v.a. Methoden mit einem grösseren Zeitraum bis zur Auflösung (z.B. Asymetrische Snake oder Dead Running). Idealerweise befinden sich die Trennung nach der Hälfte, die Auflösung nach 75% des Rennens (-> Keine Gruppe hält länger als ein Drittel des Rennens, Siehe Packfigures Spalte D).
Simulation
Abb.1. Anlage der Simulation 'Situative Trennmethode'. Posten 17 wird als Referenzposten für die Prüfung verwendet. Gruppenstärkste und Alleinläufer laufen direkt weiter Richtung a. Gruppenschwächere Richtung b. Für die Prüfung verwende ich diesselbe Gruppendefinition, wie für Packfigures: Läufer, die weniger als 15 Sekunden auseinander laufen sind eine Gruppe. Der Gruppenstärkste ist der letztgestartete der Gruppe.

Methode
  • Anhand der Gruppen bei Posten 17 (nach packfigures) lege ich fest, welche Läufer direkt Richtung a weiterlaufen und welche zuerst die Schlaufe Richtung b absolvieren.
  • Dann rechne ich aufgrund der effektiv gelaufenen Abschnittszeiten, eine 'Startliste', die beschreibt, wann alle Läufer schliesslich in Richtung a weglaufen würden.
  • Ich vergleiche beiden 'Startlisten Richtung a' starre Methode (a/b alternierend nach Startliste) und situative Methode

Resultate
  • Gemäss der Gruppendefinition haben sich bis zum Posten 17 elf Gruppen gebildet (27 Gruppenläufer).
  • Mit der starren Methode existieren sechs davon nach der Trennmethode ganz oder teilweise weiter. Zusätzlich haben sich zwei weitere Gruppen gebildet (17 Gruppenläufer).
  • Bei der situativen Trennmethode bleibt nur eine Gruppe teilweise zusammen und es haben sich drei neue Gruppen gebildet (9 Gruppenläufer). Eine dieser neuen Gruppen entsteht zwischen dem Testposten und der eigentlichen Trennmethode (Rollier-Lang). Drei der Gruppen sind unausgeglichen mit effektiven Laufzeitdifferenzen von 26-36 Minuten. Die vierte Gruppe ist ausgeglichen: Tsvetkov - Novikov - Mamleev, die im Schlussklassement die Plätze 12, 14 und 16 belegen.
Abb.2. Reale Gruppen vor und nach der starren Trennmethode. Simulierte Gruppen nach der situativen Trennmethode.

Betrachtung
Die situative Trennung von Gruppen ist rein logisch wirkungsvoller bei der Trennung von bestehenden Gruppen. Insbesondere starke Läufer werden gezielt isoliert. Neugebildete Gruppen sind in der Regel heterogen. Bei grösseren Gruppen werden die schwächeren Läufer nicht getrennt (Tsvetkov-Mamleev). Ein Restrisiko besteht, dass der schwächere Läufer nach der Trennmethode nahtlos in einer neuen Gruppe mit einem a-Läufer unterkommt. Dabei wird das Feld entsprechend der Tagesleistung sanft neu geordnet (z.B. Lauenstein hinter Ikonen, statt wie beider starren Methode vor ihm). Längere Kooperationen von Diplomläufern sind mit der situativen Methode nicht zu erwarten.*
Die starre Methode dagegen trennt schlicht nur die Hälfte des Feldes.

* Anmerkung: Ein Teil der Erfolgsquote der situativen Methode, liegt darin, dass in der Simulation sog. b-Läufer-Gruppen zum Teil mit ihren unabhängig gelaufenen Zeiten auf die gemeinsame Schlaufe geschickt wurden. Hier sind aber Agglomerationseffekte zu erwarten.

Montag, 5. September 2011

AMRD: Beispiel Vorauswertung zum Schwerpunkt Timing (B.Rollier, Prepoulain)

Baptiste Rollier hat  im Vorfeld der diesjährigen WM  zielgerichtet mit AMRD (Automatische Erkennung von Kartenkontakten mehr) gearbeitet. Hier zeige ich ein Beispiel einer Auswertung mit dem Schwerpunkt Timing eines seiner Trainings im WM-Trainingslager  [Langdistanz, Prepoulain, Arith].
Dargestellt ist das Resultat der von mir vorgenommenen Vorauswertung, welche die Grundlage der eigentlichen Auswertung (Diskussion/Schlüsse) darstellt. Das Beispiel soll zeigen, wie mittels AMRD Anti-Flow, Quellen von Zeitverlusten und fehleranfällige Situationen einfach erkannt und reflektiert werden können.

Worauf achte ich dabei? - Ein flüssiges Lesen charakterisiert sich durch ein Fehlen erzwungener Kartenkontakte. Erzwungene KK lassen sich durch a) Ort b) Dauer und/oder c) Tempoverlust identifizieren. Erzwungene KK kommen im besseren Fall dann, wenn sie kommen müssen. Im schlechteren Fall werden sie selbst dann nicht ausgeführt :-P. Dem entsprechend suche ich neben erzwungenen Kartenkontakten auch nach unterlassenen (=auslösenden) Kartenkontakten.

Wie lese ich die Beispiele? - Die Dauer des einzelnen Kartenkontaktes ist auf der Karte farblich dargestellt. Auf der Karte unten ist die entsprechende Legende zu sehen. Das Spektrum reicht von kurzen Kartenkontakten (grün um 2 Sekunden) zu langen Kartenkontakten (rot, 10 Sekunden und mehr).  In Kombination mit dem GPS wird nicht nur Ort, sondern auch die räumliche Ausdehnung eines Kartenkontaktes dargestellt. So können z.B. lange Kartenkontakte mit und ohne bis zum Stillstand reichende Temporeduktion leicht identifiziert werden. (Siehe Posten 8)


Zuerst zur Übersicht das ganze Training.
Ein über weite Strecken souveränes Muster.

Und jetzt die m.E. intressanten Punkte (rote Kreise, nummeriert in Laufrichtung).
[Etwas spät dran?]

[Pkt.1 & 2:  Vorrausslesen von Posten 6. Dadurch Pkt.3 & 4 spät dran.]

[Zwei längere Stops am Attackpoint.]

[2,4,7 und 9 evtl. erzwungen. Passage Waldrand vor 11 bis 12 scheint nicht gut vorbereitet. Der Ort der Vorbereitung Route 13 nicht unbedingt ideal (zwischen 11 und 12). Wurzel des Fehlers evtl. in Region Pkt.1, wo Zeit für eine gute Vorbereitung vorhanden gewesen wäre.]

[2-4 evtl. erzwungen.]

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Weltcup Final Sprint Genéve- Bildserien


Note: This is a part of a series about automated map reading detection (translated by google translate)
Kartenlesen und Laufstil
Am diesjährigen Postfinance Sprint hatte ich den Auftrag eine neuralgische Ecke in der Altstadt von Genf zu sichern. Dabei hatte ich die Gelegenheit einen Teil der Finalisten live zu erleben und auch zu dokumentieren. Herausgekommen sind eine Reihe kurzer Serien, die die besten OL Läufer der Welt beim Rennen und Kartelesen zeigen. In Anlehnung zum Bereitschaftsmodus Standby nenne ich neu die Stellung, bei der die Karte lesebereit gehalten wird Handby [händ-bei].
Das Thema Laufstil, obwohl auch intressant, wir hier nicht kommentiert.

Daniel Hubmann
[Handby, die Hand ist schon bereit]




Carl Waaler Kaas
[direkt, zweihändig]




Matthias Müller
[traumwandlerisch]





Thierry Gueorgiou
[einhändig, Handby]




Matthias Merz
[einhändig]





Audun Weltzien
[Handby]




Dmitry Tsvetkov
[Kompass rechts, Karte links, Handby]




Andrey Khramov
[Kartekompass rechts, Handby]




Baptiste Rollier
[zweihändig, einhändig, Handby]




François Gonon


Jerker Lysell
[zweihändig]



Marcus Millegård
[zweihändig, einhändig]



Erik Rost
[zweihändig, einhändig]





Jarkko Huovila
[rechter Arm passiv]




Tuomas Tervo
[Handby]




Dana Brožková




Celine Dodin
[Handby, lässt Hand fallen, bleibt aber passiv]




Riina Kuuselo
[Handby]


Bettina Aebi



Brigitte Mühlemann



Lena Eliasson




Simone Niggli




Matthias Kyburz
[Lehrbuchmässig Handby bei kurzer Lesepause]




Jan Prochazka



Johann Runesson




Lars Skjeset und Olli-Markus Taivainen
[Taivainen fokussiert auf Skjeset]





Christian Mathys
[Vergleiche Oberschenkelwinkel mit Dodin u.a.]


o-zeugs over and out (late wc china finding)

Yes. Let the o-zeugs blog rest in peace. I´ll take it down eventually. And yes, I stumbled over the decisions of the Ethics Panel regarding ...