Mittwoch, 28. April 2010

Läuferdichte 2.Nat.OL 2010 Chomberg

Eine kleine Fingerübung: Die Läuferdichten nach Routegadget dargestellt als Photoshop 3D-Landschaft. Grün = bis 30 Läufer, Gelb = bis 180 Läufer, Magenta = um 360 Läufer, Rot = um 1400 Läufer.

Montag, 26. April 2010

Kein Privatleben

Die NOC 2009 in Salo muss wirklich knüppelhart gewesen sein. Siehe zum Beispiel die Sammlung von Fehlern bei der Langdistanz, Staffel und Mitteldistanz alle auf World of O. Ich habe mich in der letzten Zeit nochmal mit diesem Wettkampf beschäftigt, da er mittels GPS-Tracks vorzüglich dokumentiert ist. Und siehe da...

... Annika Bilstam, an ihrem schwärzesten Tag: Sie verpasst den 7 Posten, sucht 2'30" um gleich darauf den 8 Posten, den sie nota bene schon einmal angelaufen ist gut drei weitere Minuten zu suchen. Natürlich ist das schon grundsätzlich bitter, aber eben seit GPS und Co. schaut dir auch noch die ganze Welt über die Schulter.

Dienstag, 20. April 2010

Packfigures und GPS

Packfigures basiert auf den Zwischenzeiten-Daten eines Wettkampfes. Daraus wird abgeleitet, wer mit wem bei einem Posten war, wer mit wem über mehrere Posten zusammen war und wer in den gemeinsamen Phasen wieviel schneller/langsamer unterwegs war als allein. An gewissen internationalen Wettkämpfen werden alle Teilnehmer mit GPS Geräten ausgerüstet, was nähere Aufschlüsse zum Geschehen zwischen den Posten bringt. In dieser Untersuchung werden die Aussagen basierend auf den Datengrundlagen Zwischenzeiten und GPS-Daten verglichen.

Methoden
Auswertung der Zwischenzeiten Packfigures
Beim Vergleich der Zwischenzeiten wird analysiert, ob Läufer innerhalb eines sog. Kontaktraumes von +/-15 Sekunden zueinander einen Posten stempeln. Tun sie dies, wird dies als gemeinsames Anlaufen eines Postens gewertet (CP = Controlpack). Laufen sie in der folge mindestens den nächten Posten gemeinsam an, wird angenommen, dass sie den ganzen Posten zusammen absolviert haben (LP = Legpack). Schliesslich werden die Lauftempi alleine und innerhalb einer Gruppe berechnet um einen Anhaltpunkt zum Nutzen der jeweiligen Gruppe zu erhalten.
Es ist anzunehmen, dass der Kontaktraum beim Posten die Realität annähernd abbildet, m.a.W. dass zwei Läufer, die innerhalb von 15 Sekunden stempeln, sich in der Regel auch gesehen haben. Geschenisse zwischen den Posten sind dagegen nur unscharf abgebildet. Zwar wird bei der Auswertung auf die Interpretation von CP verzichtet, Laufen zwei Läufer unterschiedliche Routen und treffen erst beim Posten wieder zusammen oder laufen zwei Läufer über weite Strecken zusammen und verlieren sich erst kurz vor dem Posten, so werden diese Abschnitte fälschlich interpretiert.

GPS Daten
Bei Vergleich der GPS Daten werden diese ebenfalls mit einem Kontaktraum versehen (20m seitlich, +/-7.5 Sekunden in Laufrichtung) und dann die Kontakträume aller Läufer miteinander verschnitten. Auftreten und Charakter der Schnittvolumina erlauben Aussagen über den Verlauf der Gruppe.
Hier sind Unterschiede zwischen angenommenem und effektivem Kontaktraum, sowie die Genauigkeiten der GPS Signale sensibel. Die Aussagen sind qualitativer als bei Packfigures, haben dafür aber keine quantitative Komponente.

NOC 2009 Middle W21
Beide Methoden und deren Unterschiede werden anhand des Finals über die Mitteldistanz der Frauen an den Nordischen Meisterschaften 2009 in Salo (SF) bzw. der Siegerin Helena Jansson veranschaulicht.
Die Bahn W21 (Quelle:www.simoneniggli.ch)

Laut der Analyse der Zwischenzeiten, hat Jansson Posten 4 im Kontakt mit der 1 Minute vor ihr gestareten Dänin Signe Söes angelaufen, Posten 10 im Kontakt mit der Norwegerin Anne Margrethe Hausken und der Schwedin Annika Bilstam. Ab Posten 11 war sie mit der Tschechin Dana Brozkova unterwegs bis nach Posten 15, bevor sie kurz vor Schluss noch auf die Finnin Marja Rantanen aufgelaufen ist.

Die Route von Helena Jansson aus der Nudelperspektive. Das kleine Bild rechts zeigt die Nudel von der Seite.

Die Analyse der GPS Daten zeigt, dass Jansson unterwegs zu Posten 2 schon einen losen Kontakt zu der vor ihr gestarteten Söes hatte, bevor sie beim 3 definitiv zu ihr aufschliesst. Söes und Jansson laufen eigenständig zu 4, den sie zusammen stempeln. Jansson läuft zuerst den rechten Flügel zum zweiten Zentralposten (7). Dort trifft sie auf Hausken, welche direkt vom ersten Zentralposten kommt. Den linken Flügel laufen sie bis auf kleine Aussetzer im Postenraum in stetem Kontakt, aber eigenständig. Erst den ersten Zentralposten (10) laufen sie gemeinsam an. Auf dem linken Flügel gibt es weitere kurze Kontakte mit Soes und Bilstam (liefen beide zuerst direkt durch das phi). Zum Ende des phi-Loops kommt sie in Kontakt mit Brozkova, zu welcher sie bis zu 15 aufläuft und hinter sich lässt. Zwischen 17 und 18 sieht Jansson Rantanen vor sich, kann aber nicht aufschliessen. Zwischen 18 und 19 kreuzt sie Hausken, Söes und Bilstam, die unterwegs zu 17 sind. Die letzten beiden Posten sieht sie Rantanen vor sich.

Schluss
Es zeigt sich, dass die Packfigures trotz den gewählten Vereinfachungen den Charakter des Rennens gut wiedergibt. Zusätzliche kurze Kontakte zwischen den Posten treten zwar auf, aber scheinen sie aufgrund der Auftrennung vor dem Posten nicht erfolgführend gewesen zu sein. Wen zum Beispiel Jansson vor Posten 9 den Kontakt zu Hausken verliert, oder vor 18 den Kontakt zu Rantanen, so kann man von einer eigenständig erbrachten Navigationsleistung ausgehen. Auch stimmig sind die als LP gewerten Posten jeweils im steten Kontakt zueinander absolviert worden.

Freitag, 16. April 2010

H 35- am 2.Nationalen 2010

Die Meisten und die Schnellsten
Die auf Routegadget zum 2.Nationalen 2010 vom 28.März in Brütten eingezeichneten Routen geben Anlass zu einer kleinen Analyse. Dank den Routen kann man sehen, welche Routen die schnellsten Läufer auf den jeweiligen Abschnitten gewählt haben und es lassen sich aufgrund der Routen Dichtekarten rechnen (ein .php-Skript von Jarkko Ryyppö), welche zeigen, welche Routen die Mehrheit der H 35- gewählt haben.

Vergleich
Vergleicht man beides, so könnte dies zum Beispiel so aussehen:


Technische Details
Die Dichtekarten werden aufgrund der gezeichneten Routen berechnet. Dabei erhält jede gezeichnete Route eine Gewichtung: Die Gesamtheit der gezeichneten Routen repräsentiert die Gesamtheit der Läufer in der Kategorie. Im konkreten Fall wird von 13 gezeichneten Routen auf die Routen von 23 Teilnehmern geschlossen. Das Gewicht einer Route ist demnach 23/13 = 1.75. Die Routen wurden aus Routegadget abgezeichnet. Es wurde jeweils die Route des bestrangierten verwendet. Bei nicht-bestzeit wurde der Rang in Klammer angefügt. Abkürzungen: E für Eyer, V für Vieser, H für Hotz und G für Granacher. Schade, hat P wie Plattner seine Routen nicht gezeichnet.

Analysen
Eine Vielzahl der Bestzeiten wird durch eine direkte Route erzielt. Vieser läuft zu 1 nicht via Schneise auf die Strasse. Eyer kommt zu 2 relativ spät auf die Strasse. Granacher zu 4 direkt. Eyer zu 7 direkt anstatt via Waldrand usw.
Auf den längeren Posten gewinnen dann Makro- und Mikroroutenwahl an Bedeutung. Zu 9 umläuft Eyer den Graben über die Wiese. Zu zehn überquert er den Graben oberhalb der Bachgabel, kommt dadurch direkt auf die Kurve und läuft schliesslich den Posten mit minimaler Steigung aus dem zweiten Graben linksherum an. Zu 16 fällt auf, dass Eyer nach dem ersten Graben direkter an den Waldrand läuft und den Posten schliesslich direkt von oben anläuft. Seine Route zu 18 ist direkt, während das Gros der Läufer die eine oder andere Strasse sucht.

Samstag, 10. April 2010

La Mutta 5/5

Details
Flims Waldhaus
, Schweiz
1:10'000, 5m, 2003
Kartenbezug: OLG Chur
Nächste Haltestelle öV: Bus: Laax, Staderas; Flims, Waldhaus Sportzentrum; Flims Waldhaus, Post;

Beschrieb
Bergsturzgebiet mit intressantem Feinrelief (SW-Teil, N-Teil), Steingebieten (Bis zu 20m hohe Steintürme, NE-Teil) und allg. guter Belaufbarkeit. Nordteil Tannenwald mit Grasboden, Südteil Föhrenwald mit Grasboden.

Besonderes
Ein abschliessendes Bad im Cauma-See ist das Highlight dieses Highlights.

Karte
Kartierung: sehr gut.


Legende
-/5 Keine Bewertung
1/5 Mittelmässiges Gelände mit destruktiven oder langweiligen Elementen
2/5 Mässiges Gelände tut nicht weh, aber mehr auch nicht
3/5 Intressantes Gelände
4/5 Schönes und intressantes Gelände
5/5 Top-Karte: Technisch anspruchsvoll, läuferisch nicht destruktiv, Landschaftlich schön, gute Karte

Hinweis
Kartentrainings auf der Basis der oben angezeigter Karte sind ausdrücklich nicht erwünscht. Man schadet sich selber, prellt den Besitzer um sein verdientes Entgeld und umgeht Vereinbarungen, die der ansässige Verein mit den ansässigen Behörden geschlossen hat.

Freitag, 12. März 2010

Dead running

Anstatt die Läufer mit kaum funktionierenden Schmetterlingen und Phi-Loops zu trennen, schlägt der Finne Jarkko Ryyppö vor, die Läufer gestaffelt auf kurze Laufstrecken (ca.140m) zu schicken. Damit öffnet man Lücken zwischen zusammen laufenden Läufern, gross genug, damit sie wieder unbeeinflusst voneinander laufen müssen. Die Lücken werden später wieder aufgelöst, doch es ist zu erwarten, dass die aufgespaltete Gruppe nicht mehr zusammenfindet.

-> Zum Beschrieb von Dead Running

Dienstag, 9. März 2010

A runners fault is a runners fault II

Ein Nachtrag zu den unglücklichen Pflichtpassagen am NAOM 2010 E1 Long... Der norwegische OL-Tüftler Jan Kocbach ist gerade dabei, das riesige Potential der GPS Daten, die in den von Quickroute 2.3 produzierten JPEGs eingebunden sind (Brilliant move, Mats Troeng!) zu erschliessen. Für den diskutierten Fall der NAOM ergibt sich hier folgendes Nebenprodukt: Von den vier Läufern, die ihre Routen via Quickroute publiziert haben hat nur eine (Lucka Weissová) beide Pflichtpassagen passiert. Die drei anderen drei anderen (Jarkko Huovila, Pepek Zajíc, Michal Besta) nur die erste der beiden. Immerhin!

Sonntag, 7. März 2010

Zuviele Gegner - Doppelter Maulkorb für Thomas Scholl


Hinweis: Durch klicken auf untenstehendes Label Thomas Scholl sehen sie alle Einträge zu diesem Thema in diesem Blog
Kurzfassung
Nach einer von aktuellen und ehemaligen Verbandsfunktionären geprägten Diskussion, wurde am 6.März 2010 an der DV von Swiss Orienteering der Verein OLG Zürichberg aus dem Verband ausgeschlossen. In einem zweiten Schritt wurde stratgische Führung (ZV) beauftragt, ein Regelwerk zu entwickeln, das verhindert, dass die Person Thomas Scholl sich in irgendeiner Art am Verbandsleben beteiligen kann.

Ablauf der Diskussion
1. Eröffnung Marcel Schiess, Präsident Swiss Orienteering: Das Thema ist ein heikles und kann mit grösseren Emotionen verbunden sein. Aufruf sachlich zu bleiben. Alles ist Formal korrekt. Vorschlag zum Vorgehen. Beide Anträge werden gemeinsam behandelt. Der Delegierte der OLG Wallis (Thomas Scholl) vertritt sich und die OLG Zürichberg.

2. Einführung Marcel Schiess, Präsident Swiss Orienteering: Rechtsbelehrung zu Anträgen.

3. Markus Brechbühl für den Antragsteller OLG Stäfa:
Systematische Behinderung. Freude muss entstehen können. Haar in der Suppe suchen. Eigennutz. Eigenmächtig. Besserwisserisch. Voreingenommen. Übertriebener Aktivisimus. Ohne positive Wirkung. Sand im Getriebe. Nicht tolerierbar. Dies sei kein Maulkorb und kein beseitigen von unbequemen Verbands-Mitgliedern. Die OLG Zürichberg sei nur ein Vehikel für Scholl. Bremsklotz. Rein persönliche Intressen. Paragrafenreiterei. Zivilprozess spielt keine Rolle, aber zeigt, dass Scholl sich um Urteile der RK foutiert. Es ist keine persönliche Abrechnung. TS Verhalten sei unverständlich und nicht mehr tolerierbar. TS beübe Funktionäre. Die ausserordentliche SOLV DV: war wegen ihm eine neverending story. TS hat die DV zum Verzweifeln gebracht und erst noch Verfahrensfehler rekuriert. Die OLG Zürichberg sei der einzige Verein, der je rekuriert hat, hat aber keine aktiven Mitglieder. Scholls Inputs: nicht verhältnismässig, nicht sozialverträglich. Scholl beharrt unnötig auf dem Einhalten formaler Richtigkeit und prangt Verfahrensfehler in der NZZ an. Er ist nicht mehr glaub- und vertrauenswürdig. Die Annahme des Antrages bringt keine Nachteile für die OLG Zürichberg und Thomas Scholl, aber die Entlastung für Funktionäre.

4. Replik Thomas Scholl (TS) als Vertreter der OLG Zürichberg und seiner Person:
Beschriebt den Beitrag der OLG Zürichberg als aktives Mitglied des Verbandes. TS erklärt seine Anträge an die DV. Diese sei Ort der Diskussion. Rekuriert habe er, weil seine Inputs an die DV vom ZV abgeblockt wurden. Das Problem durch die letztjährige Statuenänderung weitgehend entschärft.
Viele Rekurse: Diese werden teilweise gutgeheissen und wir wurden teilweise auch vom ZV dazu gezwungen (administrative Streichung, verweigerte Abstimmung an DV). OLG sei kein Verein: Rekurskommission hat schliesslich die Vereinsform der OLG bestätigt. Ein gesunder Verband braucht Kritik. Für den Verband.
Vertragsstreit: Die OLG Stäfa hat den Vertrag gebrochen. Ich mache nur, was die Rekurskommission mir angetragen hat.
Pfannenstiel: Dadurch, dass ich sie halte wurde die Karte von sieben Vereinen benutzt. Es geht nicht ums Geld.
Eigennutz ist nie Motivation. Rekurs ist nicht ehrenrühriges. Ich bin, zugegeben, ein kritischer Mitarbeiter des Verbandes. Sachorientiert. Keine persönliche Sache für mich. Ich sehe es als persönliche Abrechnung. Die DV ist nicht der richtige Ort dafür.

5. Stellungnahme ZV, Hansruedi Walser, Vizepräsident Swiss Orienteering: Anerkennung von Scholls Leistungen. Nicht der Platz für Unstimmigkeiten zwischen Vereinen. Verantwortung der Delegierten. So kann es nun wirklich nicht weitergehen. ZV umfassende Abklärungen. OLG Zürichberg: Scheinkonstruktion, erschlichene Plattform. OLG Zürichberg mitschuldig. Wir haben versucht zu vermitteln.
Die Fakten der OLG Stäfa sind richtig. ZV unterstützt den Antrag. Konsequenzen. Bleibt Mitglied der OLVZ. Karten dürfen weiterhin verkauft werden. Die Vorwürfe zum zweiten Antrag wurden geprüft und weitere Untersuchungen unternommen. Thomas Scholl belastet das ehrenamtliche System. Wir haben versucht zu vermitteln. Getroffene Vereinbarungen wurden nicht eingehalten. Es kam nie gut. Keine persönliche Abrechnungen. Wir wollen keine Mediation. Antrag. Konsequenzen.

6. Ordnungsantrag zur Diskussion, Marcel Schiess, Präsident Swiss Orienteering: 2 Minuten pro Verein.

7. Votum Mario Ammann, OLG SG/Appenzell: Thomas Scholl betreibt Abnützungs- und Zermürbungkampf gegen Swiss Orienteering. Keine Bereitschaft für vernüftige Zusammenarbeit.OLG Zürichberg existiert nicht. Sorge um müde Funktionäre. Referenz auf Marc Russenberger.

8. Votum Pierluigi Schaad, Bündner OL Verband: Beschlüsse können zivilgerichtlich angefochten werden. Wo ist die Rechtsgrundlage?

9. Replik Hansruedi Walser, Swiss Orienteering: Es gibt keine. Die DV kann das bestimmen.

10. Votum Koni Becker, Ehrenmitglied: Ich bin selbst betroffen. Anträge rechtlich nicht haltbar, Imageverlust, keine Lösung. Intressen des SOLV sind objektiv nicht verletzt. Teilnahme als Delegierte anderer Vereine nicht zu verbieten. Schlechte Publicity. Keine Lösung. Wettkämpfe und Karten ausserhalb des Verbandes nicht im Sinne des Verbandes.

11. Votum Martin Meier, OLR Amriswil: Wir sehen das nicht als Lösung und nicht rechtlich haltbar.

12. Auskunft Marc Russenberger, Vorsitzender Rekurskommission: Ich bin auch betroffen. Seit 20 Jahren in der Kommission. Es geht nicht um die Anzahl der Fälle, sondern um deren Inhalte (Z'leidwerkerisch, überspitzt formalistische, unverhältnismässig). Selbstverursacht. Beispiel: ZV Streichung OLG Zürichberg. Selbstverschuldet, total unnötig.

13. Votum Fritz Aebi, OLG Herzogenbuchsee: Ich wollte Thomas Scholl vorschlagen die OLG Zürichberg solle von sich aus auszutreten, dass er als Vertreter der OLG Wallis hier ist beweist, dass er nicht gewillt ist zu einer Lösung beizutragen.

14. Votum Albert Meyer, CO Lausanne Jorat: Es ist ein Problem zwischen Personen. Die vorgeschlagene Lösung scheint uns nicht geeignet, das Problem zu lösen. Man soll Thomas Scholls Angebot annehmen.

15. Votum Emil Kimmig, OLV Luzern: Wir lösen das Problem damit nicht.

16. Votum Hanspeter Oswald, OLK PizHasi: OLG Zürichberg ist eine Konstruktion. Ich habe ein Mitglied kontaktiert, das weiss von nichts.

17. >Schlussvotum Markus Brechbühl, OLG Stäfa:
Man muss jetzt etwas unternehmen. Mediation ist kein Thema.

18. Schlussvotum Thomas Scholl, OLG Zürichberg: Persönlich betroffen. Das ist keine Lösung des Problems.

19. Abstimmung Antrag 1: 120 JA 25 NEIN 2 ENTHALTUNG
20. Abstimmung Antrag 2: 96 JA 43 NEIN 8 ENTHALTUNG

21. Schlusswort Marcel Schiess, Präsident Swiss Orienteering: Schwarzer Tag. Unglücklich, dass es soweit gekommen ist. Schlicht keine Alternativen gesehen. Lange diskutiert. Kein angenehmer Entscheid. Punkt musste gesetzt werden. Nicht freudenstrahlend. Wir hatten keine besseren Ideen.

Donnerstag, 4. März 2010

Scurion Headlamp

Die Scurion k ist nun in ausgewählten Fachgeschäften (hier) erhältlich. Der Rolls Royce unter den Nachtlampen ...

[Scurion k in Entwicklungszusammenarbeit mit Marc Lauenstein und mir]

+++hinzugefügt:


+++hinzugefügt 9.3.10: [132!! Degrees//Not 300 nor 150 but this time definitly]

2.Stellungsnahme Thomas Scholl


Hinweis: Durch klicken auf untenstehendes Label Thomas Scholl sehen sie alle Einträge zu diesem Thema in diesem Blog
In einem zweiten Rundschreiben nimmt Thomas Scholl zu den Vorwürfen an seine Person Stellung. Er lässt dabei durchblicken, dass es für den zweiten Antrag der OLG Stäfa keine rechtliche Grundlage gibt. Insgesammt gibt er sich gesprächsbereit.
... Das Ganze ist offenbar eine persönliche Abrechnung, die in meinen Augen nicht vor die DV gehört.
Vielleicht sollten wir uns zusammensetzen, wenn nötig zusammen mit einem geeigneten Mediator,
und versuchen, Lösungen zu finden. Mein Wunsch: Spielen wir den Ball und nicht auf den Mann!

Der ganze Text

Dienstag, 2. März 2010

A runners fault is a runners fault.

Quiz
Eine Routenwahl anlässlich der Norte Alentjano O Meeting 2010 in Crato, Portugal. Langdistanz vom 20.Februar.
Frage 1: Welches ist die schnellste Route von 26 zu 27?
Links ohne Routen, Rechts mit Routen A, B und C

Frage 2: Und jetzt? :)
Links ohne Routen, Rechts mit Routen A, B und C
Antwort: Vermutlich ist die schnellste Route in beiden Fällen B. Nur ist sie spätestens im zweiten Fall definitiv nicht regelkonform. Der Durchgang auf der Karte ist nicht grundsätzlich obligatorisch in Kombination mit der Signatur 13.3 auf der Postenbeschreibung allerdings schon. Sie ist dort gleich zwei Mal aufgeführt, d.h. beide Passagen müssen durchlaufen werden. Nicht gewusst? Nicht schlimm! Auch Cracks wie Olav Lundanes oder Eva Jurenikova wissen sowas nicht (genau).

Fehler
Im konkreten Fall haben sowohl die Veranstalter, wie die erwähnten LäuferInnen Fehler gemacht. Der Veranstalter auf der einen Seite den Wettkampf nicht zu einem Regelquiz verkommen lassen, auf der anderen Seite muss er trotzdem auftretende Regelverstösse konsequent ahnden. Beides hat er unterlassen. Einzig der Schweizer Jonas Mathys wurde für diesen Verstoss disqualifiziert. Auf der Seite der Athleten ist es aber immer in der Verantwortung desselben, nicht gegen Regeln zu verstossen.

o-zeugs over and out (late wc china finding)

Yes. Let the o-zeugs blog rest in peace. I´ll take it down eventually. And yes, I stumbled over the decisions of the Ethics Panel regarding ...